Anne Wanitschek, Sebastian Vigl: Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden – Mit natürlichen Alternativen Infektionen effektiv behandeln

Anne Wanitschek, Sebastian Vigl: Pflanzliche Antibiotika richtig anwenden – Mit natürlichen Alternativen Infektionen effektiv behandeln

pflanzlicheantibiotika1-10-2016.jpg

Wenn wir Halsschmerzen, Schnupfen oder Husten haben, greife ich schon lange zuerst auf natürliche Hausmittel zurück. Es muss nicht immer gleich die Chemiekeule ran, um Krankheiten zu bekämpfen. Viele Menschen nehmen zu schnell Antibiotika ein, was nicht unbedingt sein muss.

In diesem Ratgeber gibt es viele Informationen zu pflanzlichen Antibiotika, was wirklich sehr interessant ist. Optisch finde ich das Buch sehr ansprechend und auch der Klappentext macht sehr neugierig auf dieses Buch.

Die Autoren verwenden eine einfache, sehr gut verständliche Sprache und erklären die Sachverhalte so gut, dass auch Laien keinerlei Verständnisprobleme haben. Viele Bilder, Tabellen und gelbe Kästchen veranschaulichen das Gelesene.

Nach einem Vorwort erfährt man alles Wissenswerte über pflanzliche Antibiotika. Man liest über die Welt der Bakterien, über pflanzliche Antibiotika und Probiotika, über Fieber, das heilsame Glühen des Körpers oder wie man mit pflanzlichen Mitteln Infekte vorbeugen kann.

Im zweiten Teil des Ratgebers geht es dann um die Anwendungsgebiete der pflanzlichen Antibiotika. Dabei werden Krankheiten an verschiedenen Regionen des Körpers behandelt: Nase, Auge, Mund- und Rachenraum, Ohr, Magen, Darm, Lunge, ableitende Harnwege, Haut usw.

Am Ende des Buches findet man ein Heilpflanzenverzeichnis.

Ein wirklich sehr interessanter Ratgeber, auf den ich immer wieder sehr gerne zurückgreifen werde, und den ich bestens empfehlen kann. ich gebe diesem tollen Buch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

 

Irmgard Schreiner: Such mich im Gegenwind

Irmgard Schreiner: Such mich im Gegenwind

suchmichimgegenwind1-10-2016.jpg

Ich lese sehr gerne Gedichte. Vor Kurzem habe ich einen wunderschönen, kleinen Gedichtband gelesen, den ich bestens empfehlen kann: Irmgard Schreiner: „Such mich im Gegenwind“.

Das Buchcover ist wunderschön gestaltet und es passt hervorragend zum Inhalt der Gedichte. Das Cover ist schwarz. Man sieht darauf ein Bild, auf dem ein Mann und eine Frau, die sich an den Händen halten, auf einem Schiff zu sehen sind. Sie segeln wohl übers Meer. Im Hintergrund sind die Schemen anderer Schiffe zu sehen.

Das Buch enthält viele schöne, kurze Gedichte, die man auch gut zwischendurch lesen kann. Die Gedichte regen sehr zum Nachdenken an. Viele sind melancholisch. Die Autorin verwendet eine wunderschöne, bildhafte Sprache und erzählt von Liebe, Krieg, Leben und Abschied.

Ein wirklich schönes, empfehlenswertes Buch für Lyrikliebhaber! Ich gebe diesem Gedichtbändchen volle Punktzahl: fünf Sterne!

Anne Iburg: 111 Rezepte gegen Bluthochdruck – Die richtige Ernährung, Blutdruck zuverlässig senken

Anne Iburg: 111 Rezepte gegen Bluthochdruck – Die richtige Ernährung, Blutdruck zuverlässig senken

bluthochdruck1-10-2016.jpg

Viele Menschen leiden an hohem Blutdruck. Da ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Anne Iburg gibt in ihrem Ratgeber viele Tipps, wie man Bluthochdruck senken kann. Außerdem findet man 111 leckere Rezepte gegen dieses Volksleiden.

Das Buchcover finde ich sehr ansprechend gestaltet. Man sieht darauf einen leckeren Salat mit Radicchio, gelben Kirschtomaten, Walnüssen und Granatapfelkernen. Auch den Klappentext finde ich sehr interessant.

Auf den ersten mehr als 30 Seiten erklärt die Autorin Wissenswertes über das Thema Bluthochdruck. Sie verwendet dabei eine einfache, leicht lesbare und verständliche Sprache, so dass sich auch der Laie bestens zurechtfindet. So erfährt man hier, wie Blutdruck entsteht, wie Blutdruck geregelt wird, wozu man ihn braucht, wie er gemessen wird. Man kann über Bluthochdruck und seine Folgen lesen und bekommt Tipps, wie man den Blutdruck senken kann. Im Anschluss daran findet man 111 sehr leckere Rezepte, die jeweils mit ansprechenden Bildern ausgestattet sind. Egal ob Müsli, Brot und Aufstriche, Salate, Suppen und Eintöpfe, vegetarische Hauptgerichte, Hauptgerichte mit Fleisch und Geflügel, Hauptgerichte mit Fisch oder Kuchen, Gebäck und Desserts, hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Hier nur einige Beispiele der Rezepte: Kichererbsen-Spinat-Salat, Meerrettich-Radieschen-Suppe, Rotes Fenchelgemüse mit Quinoa, Gebratener Spargel auf Pasta mit Limetten-Rucola-Soße, Pulled Chicken mit Knoblauchsoße, Thunfisch mit Salbeitomaten, Mandelmilchpannacotta mit Mangosoße, Kürbis-Kokos-Tarte etc.

Ich selbst habe zwar keinen Bluthochdruck, werde aber das ein oder andere Rezept aus diesem tollen Ratgeber nachkochen.

Ein wirklich interessantes Buch, dem ich volle Punktzahl gebe: fünf Sternchen!

Sophie Sabbage: Die Krebsflüsterin

Sophie Sabbage: Die Krebsflüsterin

krebsflüsterin1-10-2016.jpg

Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. Erst wenn man krank ist, weiß man das oft erst so richtig zu schätzen. Jeder kennt Menschen, die Krebs haben oder hatten. Manche wurden geheilt, manche sind leider an dieser schlimmen Krankheit verstorben.

Sophie Sabbage schreibt in ihrem Buch „Die Krebsflüsterin“ über einen 8-Schritte-Kompass für einen selbstbestimmten Umgang mit der Krankheit, so wie es der Untertitel dieses Ratgebers sagt.

Das Buchcover ist eher schlicht, aber durchaus ansprechend. Auf gelbem Grund ist der Titel in dunkelblauer Schrift aufgedruckt. Von unten links steigen bunte Schmetterlinge empor.

In einer gut lesbaren Sprache erzählt die Autorin über ihr Leben und gibt gleichzeitig praktische Tipps. Sophie Sabbage bekam die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium. Diese schockierende Mitteilung führte bei ihr dazu, dass sie all ihren Mut und ihr Wissen zusammennahm, um ihr Leben mit dieser schweren Krankheit neu zu gestalten. Sie hört auf den Krebs, ist aber trotz ihrer Krankheit aktiv. Nach einem Vorwort und einer Einführung geht die Autorin auf verschiedene Schritte ein, denen sie jeweils ein Kapitel widmet. So geht es um den „Kompass“, das „Zurechtkommen“, darum, die Krankheit zu verstehen, sich Ziele zu setzen, den Körper zu stabilisieren, den Geist zu klären, etc.

Ein Buch, das Mut macht, Hoffnung gibt und an Wunder glauben lässt, auch wenn ich persönlich nicht ganz an mentale Heilung glaube.

 

 

Jessica Brockmole: Ein französischer Sommer

Jessica Brockmole: Ein französischer Sommer

frzsommer1-10-2016.jpg

Schon das Buchcover von Jessica Brockmoles „Ein französischer Sommer“ gefiel mir sehr gut. Man sieht darauf eine Frau vor einem Geländer stehen. Im Hintergrund erkennt man einen wunderschönen Garten oder Park mit Wasser, Blumen und blühenden Bäumen. Die rothaarige Frau trägt ein am Rücken tief ausgeschnittenes, weißes Kleid. Sie blickt zur Seite.

Auch der Klappentext hat sofort mein Interesse geweckt und ich war sehr auf diesen Roman gespannt. Nach nur wenigen Zeilen war ich mitten in der Geschichte und ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Die Sprache im Buch ist sehr angenehm und leicht lesbar. Zu Beginn jedes Kapitels findet man einen Namen, so etwa Clare oder Luc und dazu jeweils eine Jahreszahl. So findet man sich im Roman bestens zurecht und weiß, zu welcher Zeit aus wessen Sicht erzählt wird. Sehr schön finde ich auch die vielen Briefe, die den Roman auflockern und ein abwechslungsreiches Lesen bieten. Die Handlung beginnt im Sommer 1911 und endet 1919.

Clare ist 15 als ihr Vater stirbt und sie zu Freunden ihrer Familie nach Frankreich geschickt wird. Ihre Mutter, eine Künstlerin, hat die Familie schon vor einiger Zeit verlassen. So kommt Clare nun aus dem eher tristen Schottland ins sommerliche Frankreich. Sie trauert sehr um den Verlust ihres Vaters und findet Trost bei Luc, dem Sohn der Familie. Beide erleben einen wunderschönen Sommer, doch dann taucht Clares Großvater auf, um sie wieder nach Hause zu holen. Clare und Luc schreiben sich viele, viele Briefe und vermissen sich sehr. Doch dann muss Clare ihren Großvater auf Forschungsreisen begleiten und Luc muss in den Krieg…

Eine wirklich wunderschöne, oft auch sehr emotionale Geschichte um die Freundschaft zweier junger Menschen. Ein Roman über erste Liebe, große Gefühle und Verluste.

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und kann es bestens weiterempfehlen. Diesem wundervollen Roman gebe ich volle Punktzahl: fünf Sternchen!