Ein Sommer aus Stahl; Silvia Avallone

Ein Sommer aus Stahl; Silvia Avallone

Silvia Avallones „Ein Sommer aus Stahl“ sprach mich schon optisch sehr an. Das Cover ist himmelblau, zwei Mädchen liegen am Strand und genießen einen Sommertag. Das alles erinnert auf den ersten Blick an einen Urlaub am Meer in Italien. Sieht man aber genauer auf das Cover, erkennt man schemenhaft im Hintergrund Industrie, die bei diesem Buch – so wie es der Titel ankündigt – wohl eine größere Rolle spielen wird.

Da das Buch Hardcover ist, liegt es beim Lesen sehr gut in den Händen. Ich persönlich bevorzuge Bücher mit fester Bindung, da sie sich später im Bücherregal auch besser machen.

Was mir an diesem Roman besonders gut gefallen hat, ist die außergewöhnliche Sprache, die man in der Leseprobe gar nicht so richtig wahrgenommen hat. Die Autorin zieht den Leser vor allem mit ihrer Sprache in ihren Bann. So wechselt sie von einem Tempus ins andere, wechselt Monologe mit Dialogen ab, schreibt sehr anschaulich, detailreich und mit vielen bildlichen Vergleichen, verwendet manchmal sehr lange Schachtelsätze, schreibt aber auch in kurzen Sätzen, teilweise auch elliptisch. Das alles macht das Buch sprachlich zu einem sehr großen Lesespaß.

Die Geschichte des Buches unterhält, macht aber auch sehr nachdenklich. Anna und Francesca, zwei bildschöne 13jährige Mädchen leben mit ihren Familien im Ort Piombino in Italien, wo sie den Sommer vor allem am Strand verbringen. Dort flirten die beiden heranwachsenden Mädchen viel mit Jungen aus dem Ort, was Francescas strenger Vater nicht sehr gerne sieht. Annas Vater dagegen kümmert sich wenig um die Belange seiner Familie, scheint ein Lebemann zu sein, der seine Familie immer wieder in finanzielle Nöte bringt. Anna und Francesca träumen davon, irgendwann diese trostlose Hafenstadt zu verlassen, da sie nicht wie ihre Mütter enden wollen mit einem rauen Stahlarbeiter an ihrer Seite.

Doch dann verändert die Liebe plötzlich das Leben der beiden Mädchen und scheint ihre Zukunftspläne zu zerstören. Anna verliebt sich nämlich in den acht Jahre älteren Freund ihres Bruders und Francesca erkennt, dass sie sich in Anna verliebt hat.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Der Autorin gelingt es aber, ein sehr gutes Charakterbild der Protagonistinnen und ihrer Familien zu zeichnen. Auch wird die düstere, aussichtslose Lage der Mädchen in der Hafenstadt Piombino sehr gut dargestellt. Man hat regelrecht Mitleid mit den Mädchen, fiebert mit ihnen und ihren Plänen mit und ist letztendlich als Leser auch sehr enttäuscht, weil es das Schicksal ganz anders mit den beiden meint.

Ein wirklich schönes, an vielen Stellen aber auch ergreifendes, ernstes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Auch stilisitsch ist der Autorin als Erstlingswerk ein wirklich außergewöhnliches Buch gelungen.

Ich gebe diesem schönen Roman volle Punktzahl: fünf Sternchen.

Vielen Dank an vorablesen, dass ich diesen Roman gratis vorablesen durfte.

Der Schatz von Käpt’n Krok; Jonathan Emmett, Steve Cox; arsEdition

Der Schatz von Käpt’n Krok; Jonathan Emmett, Steve Cox; arsEdition

 

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Allgemeines

„Der Schatz von Käpt’n Krok“ wurde von Jonathan Emmett verfasst und von Steve Cox illustriert. Es ist ein Hardcoverbuch, hat ca. die Maße 24,5x30cm und kostet 12,95 Euro. Das besondere Extra ist das aufklappbare Piraten-U-Boot im Buch, auf dem man allerlei Interessantes aus dem Inneren eines solchen Bootes erfährt. Das Buch eignet sich sowohl für Jungen als auch für Mädchen. Auf der ersten und letzten Seite findet man je eine Landkarte passend zur Geschichte, auf der man die Reise der Protagonisten nachverfolgen kann. Wunderschön sind die liebevoll ausgedachten Ortsbezeichnungen wie Karamellbonbon-Bucht, Limonaden-Untiefe, Himbeer-Riff oder Zuckerwatte-Strand. Auch kann man als kleiner Pirat sehen, wo Haie, Seeungeheuer oder Meerjungfrauen gesichtet wurden.

Inhalt

Die beiden Hunde Oskar und Lilly machen Urlaub am Meer, als plötzlich ein altes Karamellbonbonglas mit einer Landkarte an den Strand gespült wird. Es ist eine Schatzkarte, auf der mit einem roten Kreuz verzeichnet ist, wo ein Schatz liegen soll. Begeistert packen Lilly und Oskar einen Picknickkorb mit Proviant ins Boot und machen sich auf den Weg den geheimnisvollen Schatz zu suchen.

 

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Auf einer kleinen Insel machen sie ein zweites Frühstück. Es bleibt nur noch ein Stück Käse übrig, das in der Sonne zerlaufen ist, und das sie deswegen in einer Kiste im Sand vergraben. Oskar zeichnet eine Karte, damit sie den Käse auf dem Rückweg wieder mitnehmen können. Dann paddeln die beiden Hunde weiter, bis sie mitten auf dem Meer auf ein großes Piraten-U-Boot treffen.

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Die bösen Piraten kapern das kleine Hunde-Schlauchboot und nehmen Oskar und Lilly gefangen. An Bord treffen die beiden den gefährlichen Käpt’n Krok, der die Schatzkarte der beiden Hunde haben will. Oskar gibt ihm diese und wird danach zusammen mit Lilly auf einer Insel ausgesetzt. Es ist genau die Insel, auf der der richtige Schatz vergraben ist, und Oskar war natürlich so schlau, die richtige Schatzkarte zu behalten. Deswegen finden die beiden nach nur kurzer Zeit eine Kiste voller Schokoladengold und werden schließlich von einem Hubschrauber entdeckt und gerettet.
Und was findet wohl der böse Käpt’n Krok zusammen mit seinen Piraten auf der anderen Insel?

Fazit

Die Geschichte um die beiden Hunde Oskar und Lilly wird in einer angenehmen, einfachen Sprache erzählt, die vielen wörtlichen Reden machen den Text lebendig. Das Buch eignet sich sehr gut zum Vorlesen und ist aufgrund der Schriftgröße sehr augenfreundlich.
Besonders schön ist im Inneren die Buchseite, die man aufklappen kann, und auf der man sehen kann, wie es in einem Piraten-U-Boot aussieht.
Das Buch ist sehr schön und bunt illustriert. Auch kleinere Kinder haben ihre Freude am Ansehen und Entdecken.
Ein spannendes Kinderbuch, mit dem man beim Lesen in Urlaubsstimmung kommt.

Vielen Dank an arsEdition, dass wir dieses Buch kostenlos testen durften!

 

Alpro soya Desserts Feine Vanille und Dunkle Schokolde Feinherb

Alpro soya Desserts Feine Vanille und Dunkle Schokolade Feinherb

Vor einigen Wochen konnte man sich bei lisa-freundeskreis.de zu einem Produkttest für Alpro soya Desserts anmelden. Ich gehöre zu den Testern und erhielt vor einigen Tagen ein Paket mit dem leckeren Sojadessert.
So sah das Testpaket aus:

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Es enthielt

  • 4 x 125 g Alpro soya Dessert Feine Vanille
  • 4 x 125 g Alpro soya Dessert Dunkle Schokolade Feinherb
  • 2 x Broschüre Alpro soya
  • 3 x Rabattcoupons à 50 Cent
  • 3 x die Zeitschrift Lisa
    und weiteres Informationsmaterial

Was sind die Alpro soya Desserts?

Die Alpro soya Desserts sind cremig und rein pflanzlich, frei von tierischem Fett, mit Kalzium angereichert und bieten dem Körper viel Gutes und Gesundes aus der Sojabohne. Wegen des hochwertigen Sojaeiweißes sind sie leicht bekömmlich. Auch für Menschen, die unter Laktoseintoleranz oder Kuhmilcheiweißallergie leiden, sind diese Desserts sehr gut geeignet.
Es gibt sie u.a. in den Sorten Dunkle Schokolade Feinherb und Feine Vanille.

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Fazit:

Sehr schön fand ich die Broschüre mit den Rezepten zu Alpro soya – Produkten. Den Exotischen Vanille Schichtbecher werden wir auf alle Fälle einmal ausprobieren.
Die Soya Desserts werden als cremig beschrieben. Ich finde, dass herkömmliche Puddings cremiger sind als Alpro soya. Alpro soya hat eine etwas andere Konsistenz, was aber den Genuss nicht beeinträchtigt. Bei dem Geschmack Dunkle Schokolade Feinherb war ich angenehm überrascht. Eigentlich mag ich nämlich keine dunkle Schokolade, aber dieses Dessert ist einfach sehr lecker. Auch Vanille hat mir sehr gut geschmeckt. Die Desserts sind nicht zu süß und genau richtig.
Auch unseren Kindern hat Alpro soya Dessert sehr gut geschmeckt.
Eine tolle, geschmacklich hervorragende Alternative zu herkömmlichen Desserts aus Kuhmilch.

Vielen Dank an Alpro soya und lisa-freundeskreis.de, dass wir dieses Produkt kostenlos testen durften!

 


 

 

 

Die kleine Zahnfee; Friederike Wilhelmi; Regine Altegoer; arsEdition

Die kleine Zahnfee; Friederike Wilhelmi; Regine Altegoer; arsEdition

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Allgemeines

„Die kleine Zahnfee“ wurde von Friederike Wilhelmi verfasst, die sehr schönen Bilder dazu stammen von Regine Altegoer. Das Buch ist Hardcover und ein handliches, kleines Format von ca. 10x13cm, so dass es sehr gut in jede Handtasche passt und den Kindern auch unterwegs vorgelesen werden kann. Es hat 26 Seiten und kostet 4,95 Euro.

Inhalt

Welches Kind wartet nicht gespannt auf seinen ersten Wackelzahn, damit es ihn nachts unter sein Kissen legen kann, damit ihn die Zahnfee holt?
Nicht so ist es mit Laura. Schon lange wackelt ein Zahn, und als sie kräftig in eine Hähnchenkeule beißt, fällt der Zahn heraus. Doch Laura möchte ihren Zahn behalten und ihn keinesfalls der Zahnfee schenken. Deshalb baut sie nachts eine Mauer aus Spielzeug um ihr Bett, damit die Zahnfee nicht an ihren Zahn kommt, den sie unter dem Bett versteckt hat.

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Zur gleichen Zeit liest die Oberfee den kleinen Feen vor, welche Menschenkinder an diesem Tag einen Zahn verloren haben. Die kleine Fee Emilie erhält den Auftrag, Lauras Milchzahn für die Milchzahnstadt im Feenland zu holen. In dieser Stadt wird nämlich so manches aus Kinderzähnen gebaut.

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Natürlich stolpert die kleine Emelie über die Spielzeugbarriere in Lauras Zimmer und verliert dabei auch noch ihren eigenen Feenwackelzahn. Da wacht Laura auf und entdeckt Emelie und ihren funkelnden, ausgefallenen Feenzahn. Vielleicht möchte Laura nun ihren Zahn doch noch eintauschen?

Fazit

„Die kleine Zahnfee“ ist ein wunderschönes Buch, das die Kinder in die Feenwelt entführt und ihnen gleichzeitig in der Zeit der Wackelzähne Rat gibt. Was gibt es Schöneres, als den Kindern zu erklären, dass ihre ausgefallenen Milchzähne ins Land der Feen gelangen, wo mit ihnen noch Häuser, Straßen und Möbel für die Feen gebaut werden?
Das Büchlein ist besonders liebevoll bebildert. So eignet es sich auch schon für kleinere Kinder, denn auf jedem Bild kann man viel entdecken.
Ein wunderschönes Buch, das zum Träumen anregt und sich sehr gut zum Vorlesen eignet.

Vielen Dank an arsEdtion, dass wir dieses Buch kostenlos testen durften!

Dado Sens Dermacontrol

Dado Sens Dermacontrol

Von Dado Sens Dermacontrol bekam ich vor einigen Wochen ein kleines Probenpäckchen gratis zum Testen zugeschickt. Bei Dado Sens handelt es sich um Dermakosmetik auf Naturbasis.
Das Probenpäckchen sah folgendermaßen aus:

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Es enthielt
– Regeneration E Straffende Augencreme, die auch für Allergiker geeignet ist. Diese Creme ist laut Beschreibung die ideale Anti-Faltenpflege für den zarten Augenbereich.
– Regeneration E Sanfte Reinigungsmilch und Regeneration E Stärkendes Gesichtsgel, beides ebenfalls für Allergiker geeignet, auch bei Neurodermitis und Psoriasis.
– Ecotin Anti-Aging-Fluid: Hier schützen besonders hautverträgliche Naturwirkstoffe vor schädlichem Umweltstress und fördern die Zellaktivität. Es glättet und strafft.
– Extro Derm Shampoo, das schonend reinigt, die Kopfhaut beruhigt und Juckreiz entgegenwirkt. Das Haar erhält Glanz und Fülle.
– Extro Derm Intensiv-Creme, die entspannt und extrem trockene, empfindliche und gereizte Haut glättet.
– Extro Derm Hautbalsam, das extrem trockene, gereizte und empfindliche Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Fazit:

Ich fand die Produkte qualitativ sehr gut. Die Cremes und das Shampoo hatten einen leichten, sehr angenehmen Duft. Was für mich immer wichtig ist, ist, dass Cremes schnell einziehen sollen. Das war bei allen der getesteten Creme-Proben der Fall. Sehr gut ist auch, dass sich alle Produkte für Allergiker eignen.

Vielen Dank an Dado Sens, dass ich diese Produkte gratis testen durfte!