Heller als ein Stern von Celia Bryce

Heller als ein Stern von Celia Bryce 

helleralseinstern9-9-2013

Über bloggdeinbuch.de bekam ich wieder einmal die Möglichkeit, ein wunderschönes, aber emotional sehr ergreifendes Buch testzulesen: Heller als ein Stern von Celia Bryce.

Das Jugendbuch stammt aus dem bloomoon-Verlag, den ich bisher noch nicht kannte.

Das Cover ist recht schlicht gehalten, passt aber perfekt zum Inhalt des Buches. Die Farben Schwarz und Blau herrschen auf dem Hardcoverbuch vor und natürlich ahnt man schon, nachdem man den Klappentext gelesen hat und sich das Coverbild angesehen hat, wie der Roman wohl enden wird. Man sieht die Schatten eines Jungen und eines Mädchens, die sich an den Händen halten. Der Schatten des Jungen ist bereits etwas blasser als der des Mädchens. Warum das wohl so ist, weiß man, wenn man den Roman gelesen hat. Und auch das Herz aus Sternchen, das die beiden umgibt, passt perfekt zur Geschichte.

Ein fast 14-jähriges Mädchen, Megan, erfährt, dass es an einem Hirntumor leidet. Anfangs hat man den Eindruck, dass das Mädchen nicht so ganz versteht, was das wirklich bedeutet. Schlimm findet sie es z.B. im Moment, dass sie im Krankenhaus auf einer Kinderstation landet mit lauter sie nervenden kleinen Jungen und Mädchen und bunten Tierbildern an den Wänden. Irgendwann lernt sie im Krankenhaus aber den 15-jährigen Jackson kennen, der ebenfalls Krebs hat, trotz aller Schmerzen aber sein Leben noch genießt, immer ein Lächeln auf den Lippen hat und das ganze Krankenhaus unterhält.

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten.

Die Handlung des Romans findet hauptsächlich in der Klinik statt. Kommt Megan zwischen den Behandlungen wieder nach Hause, wird das, wenn überhaupt, nur sehr kurz abgehandelt. Allerdings merkt man deutlich, dass Megan zu Hause Jackson immer sehr vermisst. Schade ist aber, dass man nicht viel über Megans Familie und Freunde erfährt und auch kaum etwas aus ihrem Lebensumfeld, weil sich fast alles auf die Tage und Wochen im Krankenhaus reduziert.

Der Roman reißt den Leser schon nach wenigen Zeilen mit und macht auch sehr, sehr nachdenklich. Ich musste oft beim Lesen innehalten und nachdenken. Das Buch hat mich sehr bewegt. Ein junges Mädchen wird plötzlich aus dem unbeschwerten Leben herausgerissen. Die Krebserkrankung und deren Behandlung beherrschen nun Megans Leben, es beginnt ein Kampf gegen diese schlimme Krankheit und alles andere, was Mädchen in diesem Alter interessiert, steht plötzlich hinten an: keine Schminknachmittage und Shoppingbummel mit den Freundinnen, kein Schwärmen für Jungs, nur noch schmerzhafte Behandlungen und monotoner Krankenhausalltag. Und immer das Wissen im Hinterkopf, dass man womöglich sehr bald sterben muss.

Die Autorin schafft es, den Leser mit einer einfachen, aber sehr flüssig lesbaren Sprache gleich tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Man liest das Buch sehr rasch, vielleicht etwas zu schnell, und steht dann nach dem sehr emotionalen Ende der Geschichte da und ist traurig und sehr nachdenklich. Obwohl man das Ende des Buches schon erahnt, ist man doch sehr ergriffen.

Ein schönes, aber auch sehr trauriges Buch, das einem aber auch bewusst macht, wie schnell das Leben zu Ende sein kann, wie schnell einen eine tödliche Krankheit treffen kann, und dass man jede Minute seines Lebens genießen sollte, so lange man es kann.

Ich gebe diesem Roman volle Punktzahl: 5 Sterne.

Und auch wenn es ein Jugendbuch ist, ist es durchaus auch für Erwachsene sehr lesbar.

Bestellen kann man diesen Roman hier.

Vielen Dank an bloggdeinbuch.de, dass ich diesen Roman testlesen durfte!

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