Gelesen im Dezember 2013

Gelesen im Dezember 2013

Viel habe ich im Dezember 2013 leider nicht gelesen. Aber immerhin waren es drei Bücher… Alle drei Bücher stammen aus unserer örtlichen Bücherei.

gelesendezember2013-1

Mila Schrader: Tante-Emma-Laden: Kindertraum und Alltagsleben: Dieses Buch mit zahlreichen tollen Bildern fand ich sehr informativ. Es geht darin um die Entwicklung der Tante-Emma-Läden von ihrem Beginn bis zu ihrem Verschwinden in den 70er Jahren. Ich selbst kenne aus meiner Kindeheit noch solche Tante-Emma-Läden. Ganz besonders ist mir eine Bäckerei in der Erinnerung geblieben, die neben leckeren Brezen, Brot und Kuchen auch Nudeln, Eier, Süßigkeiten etc. verkaufte. Dort konnte man sich einzelne Süßigkeiten kaufen, die dann in weiße Papiertüten gepackt wurden. Wie stolz war man als kleines Kind,als man eine Mark bekam und dann dort nach Lust und Laune eine Süßigkeitentüte zusammenstellen konnte. Und das war für eine Mark oft sehr viel, gab es doch z.B. Brausebonbons schon für einen Pfennig. Ein tolles, nostalgisches Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!

75 Seiten

Hatice Akyün: Ich küss dich, Kismet – Eine Deutsche am Bosporus: Hatice Akyün ist eine Deutsch-Türkin, Single-Mama und bekommt von ihren Eltern eine Wohnung in Istanbul. Sie beschließt, von Berlin nach Istanbul zu ziehen, dort die Wohnung einzurichten und dann ihre kleine Tochter nachzuholen. Eines Tages lernt sie den Türken Cenk kennen, der einige Zeit als Anwalt in Deutschland gearbeitet hat. Hatice ist sich aber unschlüssig, ob sie in Istanbul bleiben soll, denn sie vermisst auch das Leben in Berlin sehr. Sie reist in das Dorf ihrer Eltern zu den dort noch lebenden Verwandten, wo sie viele Sommer ihrer Kindheit verbracht hat. Wird sich Hatice für ein Leben mit ihrer Tochter und Cenk in der Türkei entscheiden, oder wird sie doch wieder nach Deutschland zurückkehren? Ein wunderschöner, kurzweiliger Roman, den ich in kurzer Zeit gelesen habe.

235Seiten

gelesendezember2013-2


Marie-Renée Lavoie: Ich & Monsieur Roger: Auf diesen Roman wurde ich bei einer Lesung aufmerksam. Die 8-jährige Hélène lebt mit ihren Eltern und drei Schwestern in einem heruntergekommenen Viertel. Ihre Mutter ist ziemlich streng, ihr Vater, ein Lehrer, trinkt viel. Um ihre Familie etwas zu unterstützen, macht sich das Mädchen zwei Jahre älter und kann so mit Zeitungsaustragen etwas zum Lebensunterhalt  beitragen. In der Nachbarschaft wohnen seltsame Menschen, unter anderem auch der 80-jährige Roger. Roger flucht und trinkt, aber er freundet sich mit dem kleinen Mädchen an und hilft ihr sogar in einer schlimmen Situation. Roger und Hélène philosophieren oft über das Leben. Und hier stört mich etwas an dem Buch, denn das 8-jährige Mädchen sieht die Welt viel zu erwachsen und erscheint deswegen an vielen Stellen sehr altklug. Anfangs hat mir das Buch sehr gut gefallen, es liest sich auch sehr flüssig, aber im letzten Drittel fand ich es uninteressant und langatmig. Das Ende hätte ich mir auch etwas anders vorgestellt… Mehr wird hier aber nicht verraten.

250 Seiten

Gelesene Seiten im Dezember 2013: 560

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s