Christine Sylvester: Psychopathen-Polka

Christine Sylvester: Psychopathen-Polka

psychopathenpolka10-4-2014

Heute möchte ich euch wieder einen der Krimis vorstellen, die ich in den letzten Wochen gelesen habe.

Christine Sylvester kannte ich als Autorin noch nicht, aber schon der Titel „Psychopathen-Polka“ machte mich sehr neugierig auf diesen Roman. Auch das Titelbild gefällt mir sehr gut. Wie es oft bei Krimis aus dem Sutton-Verlag ist, ist das Cover komplett in schwarz, rot und weiß gehalten. Das gefällt mir für dieses Genre sehr gut. Auf diesem Roman sieht man auf schwarzem Hintergrund weiße, tanzende Skelette, der erste Teil des Titels, das Substantiv „Psychopathen“ ist in knallrot gehalten. Auch erfährt man bereits auf dem Cover, wo der Roman spielt, nämlich in Dresden.

Wie ihr inzwischen vielleicht schon wisst, mag ich Regionalkrimis sehr gerne. Man erfährt darin nämlich auch so einiges über verschiedene Regionen, erfährt über Brauchtum und Regionaltypisches, was für mich auch den Reiz eines solchen Krimis ausmacht. Natrülich darf dann auch die Spannung nicht fehlen. Das war auch bei diesem Buch so. Ich habe es in kurzer Zeit durchgelesen, weil es wirklich spannend war und ich unbedingt erfahren musste, wer der Täter war und welches Motiv er hatte.

Lale Peterson ermittelt in diesem Buch schon ihren 5. Fall. Ich habe bisher keinen der Bände gelesen und hatte keinerlei Probleme, mich in Orte, Personen und Handlungen hineinzufinden. Man kann dieses Buch also durchaus problemlos lesen, auch wenn man andere Bücher von Sylvester nicht kennt.

Die Ermittlerin Lale ist eines Morgens spät dran auf dem Weg zur Arbeit und erfasst mit ihrem Auto einen Radfahrer. Diesem sei angeblich nichts passiert, doch nur kurze Zeit später erfährt Lale, dass gegen sie wegen Fahrerflucht ermittelt wird. Deswegen möchte Lale mit ihrer Kollegin Mandy den Radfahrer persönlich aufsuchen, doch sie finden den jungen Mann an seinem Arbeitsplatz tot vor. Wie sich herausstellt, ist der Mann ermordet worden. Und dann geht auch noch ein Psyhopath in Dresden um, der Frauen überfällt. Da ist also so einiges zu klären.

Es geht um Ermittlungen in der IT-Branche, in der Drogenszene, in der Psychiatrie usw. Langweilig wird es also auf keinen Fall.

Trotz der sehr ernsten und brutalen Fälle wird in diesem Buch aber nicht an Ironie und Wortwitz gespart, was das Lesen sehr kurzweilig macht. Die Sprache der Autorin ist einfach und sehr gut lesbar. Die Ermittler sind locker und modern, manchmal etwas chaotisch, durchaus aber sehr sympathisch.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und werde  sicherlich wieder einmal einen Regionalkrimi um die Ermittlerin Lale zur Hand nehmen.

Ein tolles Buch für alle, die Regionalkrimis lieben!

Ich gebe diesem Krimi volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Vielen Dank an den Sutton-Verlag, dass ich diesen spannenden Krimi testlesen durfte!

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