Gelesen im Mai 2014

Gelesen im Mai 2014

Bevor der Juni bald zu Ende geht, muss ich euch unbedingt noch zeigen, welche Bücher ich im Mai 2014 neben den zu rezensierenden Büchern gelesen habe.

Eines der Bücher stammt aus der örtlichen Bücherei:

gelesenmai2014-1


Christiane zu Salm: Dieser Mensch war ich. Nachrufe auf das eigene Leben: Dieses Buch ist schwere Kost. Kann man deswegen sagen, es hat einem gefallen und man hat es gerne gelesen? Ja, ich denke schon… Es handelt sich bei diesem Buch um reale Tatsachen. Sterbenskranke Menschen, die wussten, dass sie in den nächsten Monaten, Wochen oder sogar Tagen sterben würden, haben mit der Autorin Nachrufe auf ihr eigenes Leben verfasst. Sie haben darin über große Ereignisse in ihrem Leben, über ihnen Wichtiges, über Versäumtes und ihre Träume geschrieben. Ich fand diese Berichte wahnsinnig faszinierend und musste während des Lesens sehr oft innehalten und das Buch zur Seite legen, denn das alles geht schon sehr nah. Ein wirklich faszinierendes Buch, das einem zeigt, dass man das Leben genießen sollte. Sehr schnell kann alles vorbei sein.

256 Seiten

Und dann habe ich noch ein Buch gelesen, das völlig anders als das oben genannte war. Ich habe es von meiner Mama ausgeliehen:

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Yahya Hassan: Gedichte: Gedichte mag ich sehr gerne und lese öfter zwischendurch mal Gedichtbände. Dieser Band ist optisch sehr einfach gehalten: Ein schwarzes Hardcoverbuch mit dem Namen des Autors in großen weißen Buchstaben. Hassan lebt in Dänemark als Sohn palästinensischer Flüchtlinge und schreibt seine Erlebnisse in Gedichten nieder. Diese Gedichte darf man sich allerdings nicht als herkömmliche Gedichte vorstellen, denn es gibt darin keine Reime, keine Groß- und Kleinschreibung, etc., Für mich muss das ein Gedicht bei Weitem nicht haben, Poesie kann auf herkömmliche Regeln verzichten, aber diese Gedichte waren mir nach etwa einem Viertel des Buches dann doch zu viel. Ich habe das Buch trotzdem vollständig durchgelesen, wenn mich die Seiten dann auch irgendwann langweilten und ich die vulgäre Sprache und die sich wiederholenden Themen nicht mehr hören konnte. Der Autor schreibt über seine schwere Kindheit mit fehlender Liebe und viel Gewalt, er erzählt über seine kriminelle Jugend, seine Zeit im Gefängnis usw. Klar ist das kein einfaches Leben, aber mir persönlich waren die Gedichte einfach zu primitiv, zu hasserfüllt und ordinär.

176 Seiten

Kennt jemand von euch diese beiden Bücher und wie fandet ihr sie?

Gelesene Seiten insgesamt im Mai 2014: 432

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