Tanja Noy: Teufelsmord

Tanja Noy: Teufelsmord

Wieder einmal durfte ich über bloggdeinbuch.de einen tollen Krimi lesen, der mich schon nach wenigen Seiten in seinen Bann gezogen hat.

teufelsmord20-7-2014

Allein schon wegen des Covers wäre ich in einer Buchhandlung auf diesen Roman aufmerksam geworden. Das Cover ist ganz in Schwarz-Weiß gehalten. Auf schwarz-grauem Hintergrund stehen Titel und Autorin in weißen Großbuchstaben. Rechts daneben ist ein halber, unheimlicher Teufelskopf mit gewaltigen Hörnern zu sehen. Schon aufgrund des Titels und des Coverbildes kann man darauf schließen, dass es sich hier wohl um einen Thriller oder Krimi handeln muss.

Auch der Klappentext klingt schon sehr interessant: drei Morde vor mehr als 20 Jahren, die unter dem Begriff „Teufelsmorde“ in die Geschichte eingingen, alle nach dem gleichen Muster. Und jetzt taucht nach vielen Jahren eine nach dem gleichen Muster zugerichtete Leiche auf.

Ich war sehr auf diesen Krimi gespannt, fand mich auch nach wenigen Seiten sehr gut mit Handlung und Personen zurecht. Die fast 400 Seiten flogen nur so dahin und ich habe das Buch in kürzester Zeit ausgelesen. Die Geschichte spielt in einem kleinen niedersächsischen Dörfchen namens Wittenrode. Vor mehr als 20 Jahren wurden drei Menschen dort grausam ermordet. Doch die Morde schienen aufgeklärt. Der Mörder, der angeblich Satanist war,  wurde damals gefasst, er legte ein Geständnis ab und erhängte sich später. Nun tötet eine Ehefrau namens Kerstin ihren Mann auf ebenso bestialische Weise, gibt den Mord zu  und erhängt sich bald nach der Tat. Man munkelt, Kerstin sei dem Satanismus zugeneigt gewesen. Ihre alte Bekannte Julia, die eigentlich nie wieder in ihr Heimatdorf kommen wollte, reist zur Beerdigung von Kerstin an. Zusammen mit weiteren Freunden aus der Vergangenheit möchte Julia nun Nachforschungen anstellen, wie es zum Mord kam und aus welchen Gründen Kerstin ihren Mann getötet hat.

Bei der Aufklärung des Mordfalls und bei den Recherchen fiebert man regelrecht mit. Die Protagonistin Julia ist einem sofort sympathisch. Die Atmosphäre im Dorf allerdings ist ziemlich seltsam und düster. Die Einwohner sind komisch und irgendwie könnte jeder dort etwas wissen oder irgendwie an der Sache beteiligt gewesen sein. Ich finde, gerade das macht den Thriller auch so spannend, denn man verdächtigt als Leser den ein oder anderen Dorfbewohner, obwohl man ja eigentlich weiß, dass Kerstin die Mörderin war. Wurde sie aber durch andere Personen beeinflusst? Und was ist dran an den Satanismusgerüchten?

Die Autorin kannte ich bisher noch nicht, aber mir gefällt ihr Schreibstil. man kann das Buch sehr gut und flüssig lesen. Immer wieder gelingt es der Autorin kleine Hinweise in die Handlung zu streuen, so dass man immer wieder auf neue Fährten gelockt wird. So wird die Spannung durch den ganzen Roman aufrecht erhalten und man ist von dem Buch regelrecht gefesselt.

Das Ende allerdings lässt meiner Meinugn nach viele Fragen offen. Mehr sei hier nicht verraten. Vielleicht soll das Ende so sein, dass der Leser noch lange über diesen packenden Thriller nachdenkt. Oder es wird vielleicht auch irgendwann ein zweiter Band folgen. Wer weiß?

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, ich kann es Thriller- und Krimifans bestens weiterempfehlen und gebe diesem tollen Buch volle Punktzahl: fünf Sterne!

Erschienen ist das Buch im Mira-Taschenbuch-Verlag.

Bestellen kann man es z.B. hier.

Vielen Dank an Bloggdeinbuch.de, dass ich diesen spannenden Thriller testlesen durfte!

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