Unser toller Ausflug ins Bergbauernmuseum

Unser toller Ausflug ins Bergbauernmuseum

Vor einigen Tagen hatte ich euch bereits über unseren Ausflug zum Bergbauernmuseum in Diepolz erzählt. Schwerpunkt beim damaligen Blogpost war die historische Reise in den Sattlerhof, wo wir so einiges ausprobieren durften und uns als historische Familie fotografiert haben.

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Das Museum ist einfach toll und wir sind immer noch total begeistert, vor allem auch, weil es so kinderfreundlich ist. Den Rundgang beginnt man im Museum, wo man so einiges über die Milchproduktion und über Milchprodukte erfährt. Alles ist liebevoll aufgebaut, es gibt unzählige Stationen, an denen Kinder mitmachen können.

Weiter geht es dann ins Freigelände, wo einen zunächst ein toller Spielplatz mit kleinem Bach erwartet. Bei unserem Besuch ließen wir diesen Spielplatz aus, da wir ja wussten, dass es noch viele, viele Spielmöglichkeiten für Kinder geben würde. Wir liefen an einem tollen Bauerngarten vorbei, wo man entdecken konnte, was aus einem alten Fahrrad so alles zu machen war. Wir beobachteten Hühner und Schafe.

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Weiter ging es ins nächste Gebäude, wo wir zunächst durch einen Kuhmagen liefen. Hier wurde den Kindern an vielen Stationen deutlich gemacht, wie eine Kuh frisst und das Futter verdaut. Man wandert also durch ein Kuhmaul, geht über die Zunge und findet sich dann in den verschiedenen Mägen wieder. Am Ende tritt man dann aus dem Kuhmagen und geht über einen Kuhfladen, was unsere Kinder wahnsinnig lustig fanden. Ich glaube, wir haben den Kuhmagen an diesem Tag mehr als 10mal durchwandert.


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Weiter geht es im Museum an einer Melkstation, an der man das Melken per Hand ausprobieren kann, was gar nicht so einfach ist. Sehr großen Spaß hatten unsere Kinder auch beim Heuhüpfen. Da wir schon sehr früh im Museum waren, hatten wir den Heustock ganz für uns allein. Schon allein der Duft erinnerte mich an meine Kindheit, als wir beim Bauern in der Nachbarschaft auch im Heu spielten.

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Es war gar nicht so einfach, unsere Mädchen vom Heustock wegzubringen, doch das Kino, in dem ein Film über das Käsemachen gezeigt wurde, konnte sie dann doch locken. Vor allem, weil man dort auf fahrbaren Kuhhockern sitzen konnte.

Im Freigelände wurden dann erst mal Babykatzen gestreichelt und bewundert. Und das von Landkindern, die zu Hause eine eigene Katze haben.

Unser Rundgang führte uns in eine Imkerhütte und zu einem großen Stall, zu süßen Eseln im Freigelände. Dort trafen wir auch den sehr, sehr netten Bauern, der den Museumshof bewirtschaftet, und der unsere Kinder gleich mitnahm zum Eselfüttern. Er erzählte uns auch noch viel Wissenswertes. Einfach toll!

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Dann ging es weiter in den Sattlerhof, über den ich euch schon in meinem letzten Post berichtet hatte. Dort begeisterte die Kinder eine kleine Kegelbahn, die natürlich ausgiebig getestet wurde:

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Gestärkt mit drei Tellern Krazat, einer Art Kaiserschmarren, machten wir uns an den Anstieg zum Waldspielplatz. Dort spielten unsere Töchter lange an den verschiedenen hölzernen Spielgeräten und Musikinstrumenten aus Holz.

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Später ging es nochmal weiter hoch zur Holzfällerhütte, wo man so einiges über Holzfäller und Wilderer erfahren konnte. Besonders interessant fanden unsere Töchter die Knöpfe, die man drücken musste, um alte Berglieder zu hören. Und so lauschten wir lange den alten Weisen und sangen sogar mit, da auch ein Liederbuch auslag. Bewundert wurde dort auch eine sehr alte Lederhose:

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Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Alm, wo auch viel Wissenswertes über das Leben in früherer Zeit erklärt wurde. Die Alm ist aufgeteilt in einen Museumsbereich und in eine Almwirtschaft, in der man sich mit regionalen Speisen und Getränken zu sehr familienfreundlichen Preisen stärken kann. Wir hatten allerdings unser eigenes Essen dabei und versorgten uns im Anschluss auch noch mit leckerem Käse aus der Käserei 50 Meter vom Museum entfernt.

Bevor es wieder talwärts ging, beobachteten wir noch die Schweine und spielten oben auf der Alm im Sandkasten.

Wir können das Bergbauernmuseum in Diepolz bei Immenstadt bestens empfehlen. Es ist wunderschön, für Kinder ist wahnsinnig viel geboten, das Personal ist sehr, sehr nett. Wir hatten einen tollen Vormittag und frühen Nachmittag dort. Man hätte dort locker einen ganzen Tag verbringen können, doch wir hatten bei dem superschönen Herbstwetter noch vor, auf das Hochgrat zu fahren. Darüber erzähle ich euch in einem extra Post.

Also, wenn ihr in der Nähe von Immenstadt seid, dann stattet diesem Bergbauernmuseum in Dieploz unbedingt einen Besuch ab. Wir werden im nächsten Jahr auf alle Fälle wiederkommen. Und vergesst nicht den leckeren Käse ca. 50 Meter vom Museum entfernt! Der Laden hat auch sonntags geöffnet!

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