Unser Herbstspaziergang auf den Theklaberg

Unser Herbstspaziergang auf den Theklaberg

Unsere Kinder sind sehr gerne draußen und unternehmen auch gerne Ausflüge. Man muss aber nicht immer weit wegfahren oder viel Geld ausgeben um einige schöne Stunden zu haben. Ich gehe mit meinen Kindern einfach oft in den Wald, auf Wiesen, an einen Bach, denn dort gibt es immer so einiges zu entdecken. Viele unserer Bekannten mit kleineren Kindern fahren weiter weg um in Indoorspielplätzen oder sonstigen Bespaßungen ihre Freizeit zusammen mit ihren Kleinen zu verbringen. Und dabei gibt es in der näheren Umgebung doch soooo viel zu entdecken.

Mit meinen Kindern gehe ich oft auf den Theklaberg hier bei uns im Ort.  Dort oben steht ein Kloster mit einer schönen Klosterkirche und es gibt rundherum herrliche, idyllische Plätzchen. Von oben hat man einen schönen Blick über den ganzen Ort und es macht uns immer wieder Spaß, dort  auf einer Bank zu sitzen und zu sehen, wo z.B. unser Haus steht, die Schule, der Kindergarten usw.

Vor einigen Wochen habe ich mit meinen Kindern wieder einen tollen Herbstspaziergang auf dem Theklaberg gemacht und wir hatten viel Spaß.

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Zuerst laufen wir immer durch eine wunderschöne, alte Allee, die zu jeder Jahreszeit ihren Zauber hat. Die Allee wurde vom Vater des Schriftstellers Ludwig Ganghofer gepflanzt, ist also schon ziemlich alt.

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Neben der Allee entdeckten wir beim Spaziergang bemooste Baumstämme, die wir ausgiebig bestaunten und befühlten.

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Im Herbst geht unsere Tour dann immer zunächst weiter zu den großen, alten Kastanienbäumen. In diesem Jahr gibt es wirklich viele Kastanien. Und da wir das Kastaniensammeln schon eingeplant hatten, hatten wir auch eine große Tasche dabei.

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Diesmal hatten wir das große Glück, bei archäologischen Ausgrabungen zusehen zu dürfen, denn als wir oben auf dem Berg waren, gruben Studenten und Mitarbeiter der Universität dort gerade nach den Überresten einer alten Burg, die einst oben auf dem Theklaberg stand. Wir haben uns sogar mit einem der Archäologen unterhalten und dabei sehr viel Interessantes erfahren. Wir bestaunten Reste der Vorburg, von Brückenpfeilern und alte Scherben. Meine Kinder waren ganz aufgeregt, denn wer sieht schon einfach so auf einem Spaziergang Originalgegenstände aus dem Mittelalter? Wie wir später in der örtlichen Zeitung lesen konnten, wurde sogar der Daumen eines Ritters bei dieser Ausgrabung entdeckt.

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Weiter gingen wir über verwunschene Wege und durch ein kleines Wäldchen in Richtung Wildgehege, was bei meinen Mädchen immer sehr gut ankommt.

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Auf dem Rückweg schauen wir immer noch etwas in die Klosterkirche, setzen uns dort und genießen die Stille.

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Mit vielen Kastanien, wunderschönen Eindrücken und interessanten Informationen über die Ritter zu Welden im Mittelalter gingen wir nach Hause, wo dann gleich noch Kastanienmännchen gebastelt wurden.

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