Stefanie Gregg: Tod beim Martinszug

Stefanie Gregg: Tod beim Martinszug

todbeimmartinszug22-11-2014

Krimis lese ich sehr gerne, vor allem Regionalkrimis, da man in diesem auch so einiges über die Region an sich erfährt. Kürzlich habe ich wieder einmal einen Krimi aus dem Suttonverlag probelesen dürfen: Stefanie Greggs „Tod beim Martinszug“. Ich habe den Roman sogar Mitte November gelesen, was dem Ganzen dann natürlich noch mehr Authentizität verlieh. Denn auch mit unseren Kindern waren wir in diesem Jahr wieder auf zwei Martinsumzügen. Und auch die frühe Dunkelheit und das nasskalte Wetter passten hervorragend zur Lektüre des Buches.

Das Buchcover ist passend zum Titel und Inhalt des Krimis gestaltet. Man sieht in der Dunkelheit leuchtende Laternen. Der Titel weist natürlich sofort auf das Genre hin. In großen Buchstaben ist das Wort „Tod“ aufgedruckt, in roter Schrift folgt darunter „beim Martinszug“.

Der Regionalkrimi spielt in Ottobrunn, also in Bayern. Die Kinder eines Kindergartens warten schon voller Vorfreude auf den beliebten Martinsumzug. In diesem Jahr soll sogar ein echtes Pferd mit dem Sankt Martin den Zug anführen. Doch als das Pferd ankommt, ist der Reiter tot. Zum Glück bekommen die Kinder von diesem grausamen Vorfall nichts mit, denn die engagierte Mutter Lotte sorgt dafür. Sie glaubt auch nicht an ein tragisches Unglück, sondern ist davon überzeugt, dass das Gemeinderatsmitglied, das den Sankt Martin darstelen sollte, ermordet wurde. Sofort beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und kommt schon bald hinter dubiose politische Machenschaften.

Neben den Ermittlunge bekommt man aber auch sehr viel über die Region und über die Ermittlerin und Vollzeitmama Lotte mit. Durch diese Abwechslung wird der Krimi an keiner Stelle langweilig. Die Autorin zeichnet ein sehr gutes Bild der Protagonistin, so dass man sich diese sehr gut vorstellen kann. Lotte erscheint einem sehr sympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig lesbar. Man kann das Buch dann auch kaum mehr aus den Händen legen, denn man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und wer den Mann aus welchem Motiv heraus getötet haben könnte. Sehr gut gefielen mir auch Lottes Notizen, die sie bei der Aufklärung des Falles immer wieder machte. Diese sind im Buch mit Kursivschrift hervorgehoben.

Ein wirklich toller, spannender und an vielen Stellen auch sehr unterhaltsamer Krimi, den ich bestens weiterempfehlen kann.

Ich gebe diesem Buch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

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