Linda Newbery: Der Tag, an dem Rose verschwand

Linda Newbery: Der Tag, an dem Rose verschwand

dertagandemroseverschwand9-12-2014

Vor kurzem habe ich ein wunderschönes, sehr spannendes und mitreißendes Buch aus dem Blanvalet-Verlag gelesen: Linda Newbery: Der Tag, an dem Rose verschwand.

Schon allein aufgrund des Titels und des Buchcovers wäre ich in einer Buchhandlung auf diesen Roman aufmerksam geworden. Ein Mädchen bzw. eine junge Frau läuft in einem langen Kleid auf Bahngleisen. Man sieht sie nur von hinten. Sie läuft einem bedrohlich aussehenden, dunklen, wolkenverhangenen Himmel entgegen.

Die junge Anna macht sich an einem schönen Sommertag auf den Weg in die Stadt. Ihre 18jährige Schwester Rose möchte die Sonne lieber im Garten genießen. Doch als Anna zurückkommt, ist Rose spurlos verschwunden. Wurde sie entführt? Ist ihr etwas zugestoßen oder ist sie selber irgendwohin gegegangen. Es gibt keinen Abschiedsbrief und Rose hat auch nichts von ihren Sachen mitgenommen.  Niemand weiß etwas über den Verbleib von Rose. Auch 20 Jahre später fragt sich Anna immer wieder, was mit Rose geschehen sein könnte. Und Roses Verschwinden belastet die Familie nach zwei Jahrzehnten immer noch sehr. Alle haben sie immer noch die Hoffnung, Rose irgendwann wieder zu sehen. 

Die Geschichte um Rose geht einem beim Lesen sehr nahe. Man hält immer wieder inne und fragt sich, was wirklich passiert sein könnte. Viele Rückblicke, die zum besseren Verständnis jeweils mit dem Datum bzw. der Jahreszahl und dem Namen gekennzeichnet sind, erzählen über die Jahre vor und seit dem Verschwinden des jungen Mädchens. Schon auf den ersten Seiten hat mich dieser Roman regelreht gefesselt und ich musste unbedingt weiterlesen.

Der Schreibstil der Autroin gefällt mir sehr gut. Das Buch ist gut und flüssig lesbar. Irgendwann beginnt man zu ahnen, was mit Rose an jenem heißen Sommertag in den 60er Jahren passierte bzw. warum sie verschwunden ist. Das werde ich hier aber natürlich nicht verraten.

Ich bin von diesem Roman sehr begeistert und kann ihn bestens weiterempfehlen. Ich gebe dem Buch die volle Punktzahl: fünf Sternchen.

Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag, dass ich dieses wunderschöne, emotionale Buch testlesen durfte!

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