Kurze Blogpause – Bald geht es hier wieder weiter

Kurze Blogpause – Bald geht es hier wieder weiter

In den letzten Tagen kam ich leider nicht dazu zu bloggen oder vorzubloggen, da ich kranke Kinder zu Hause habe. Magen-Darm, hohes Fieber und starke Halsschmerzen haben sie erwischt. Ich hoffe, dass ich spätestens zum Wochenende hier wieder bloggen kann, denn es gibt noch vieles zu berichten. Ich hoffe auch, dass es mich nicht auch noch erwischt…
Also, habt noch ein bisschen Geduld.

Liebe Grüße,
eure Merendina

Heute feiern wir den 3. Geburtstag…

Heute feiern wir den 3. Geburtstag…

… unserer jüngsten Tochter. Deswegen wird heute weder gebloggt noch vorgebloggt.

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, war ich doch erst noch mit unserer Jüngsten schwanger. Und jetzt ist sie schon wieder 3 und wird ab Mai auch schon ein Kindergartenkind. Ich weiß noch, wie ich sie das erste mal als kleines Baby (Was heißt klein… Sie war ein 4kg-Baby) in den Händen hielt, wie sie anfing zu krabbeln, ihre ersten Schritte in Italien machte, wie sie ihre ersten Worte sagte, wie wir zur Babymassage und zum PEKIP gingen, den Musikgarten und die Krabbelgruppe besuchten und wunderschöne Momente erlebten.

Heute wird also gefeiert.

Ich wünsche euch einen schönen Tag, und dir, liebe Lotta, einen wundervollen Geburtstag!

Ein toller Tag in Sirmione

Ein toller Tag in Sirmione

Nach all den Buchvorstellungen in den letzten Tagen möchte ich euch heute noch einen Tipp rund um den Gardasee geben. Ein Muss für uns, wenn wir am Gardasee sind, ist ein Abstecher nach Sirmione ganz im Süden des Gardasees. Im Sommer ist es hier wirklich ziemlich voll, aber in der zweiten Osterferienwoche war dort noch relativ wenig los. 

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Geparkt haben wir direkt am See gleich in der Nähe der Altstadt, die wunderschön ist. Natürlich schlenderten wir auch an der Promenade entlang und bestaunten all die Enten und Schwäne, die dort sehr zahm sind.

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Anschließend ging es bei strahlendem Wetter und warmen 24 Grad über die ehemalige Zugbrücke, die nun schon lange eine richtige Brücke ist, in die Altstadt. Natürlich wurde auch die wunderschöne Burg bewundert.

Wir schlenderten durch die tollen, engen Gassen, vorbei an vielen Geschäften und natürlich an Eisdielen. Hier genehmigten wir uns auch leckeres Eis. Wir Erwachsenen wählten normales Eis, die Kinder bekamen handgemachtes Katzeneis, das zwar nicht ganz billig war, aber doch etwas ganz Besonderes. Wir entdeckten dieses tolle Eis in einer der Gassen. Ist es nicht schön?

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Dann wurde natürlich noch etwas eingekauft, da die Kinder ja extra vom Osterhasen und von den Omas und Opas Urlaubsgeld bekommen hatten. So kauften sie sich unter anderem Puppen und schicke Taschen.

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In Sirmione findet man immer wieder wunderschöne, lauschige Plätze direkt am Wasser. So landeten wir irgendwie immer wieder am Gardasee, wir setzten uns in die Sonne und die Kinder spielten am Wasser.

Ich wollte eigentlich an diesem Tag unbedingt noch die Grotten des Catull besichtigen. Aber leider wäre der Fußweg dorthin dann für die Kinder doch zu weit gewesen. Es gab zwar auch ein kleines Zügchen, das Touristen dort hinbringt, aber der restlichen Familie war es an diesem Nachmittag dann leider nicht mehr nach Sightseeing und wir verbrachten den restlichen Nachmittag dann doch am See. Außerdem mussten wir ja auch pünktlich wieder zur Kinderdisco um 19 Uhr in San Felice sein.

Ich hätte die Grotten des Catull sehr gerne besichtigt, habe ich mich doch als Lateiner sehr oft mit Catull beschäftigt… Bei meinem nächsten Besuch in Sirmione muss ich aber unbedingt irgendwann dort hin. War jemand von euch schon einmal da?

Alexander Bálly: Der Tote am Kirchturm – ein Holledau-Krimi

Alexander Bálly: Der Tote am Kirchturm – ein Holledau-Krimi

toteamkirchturm28-3-2015

Heute stelle ich euch einen weiteren Regionalkrimi aus dem Sutton-Verlag vor: Alexander Bállys „Der Tote am Kirchturm“. Bereits Titel und Buchcover hätten mich in einer Buchhandlung auf dieses Buch aufmerksam gemacht.

Das Buchcover ist recht einfach gehalten, was ich sehr mag. Man sieht eigentlich nur eine Schattenlandschaft vor beigem Hintergrund. Darauf ist ein Mann zu erkennen, der über ein abgeernetes Hopfenfeld geht, was natürlich bestens zu der Region, in der dieser Krimi spielt, passt.

Es handelt sich bei dem Krimi um den zweiten Band rund um den Ermittler Ludwig Wimmer, der eigentlich ein Metzgermeister ist. Schon den ersten Band fand ich sehr gut, deswegen habe ich mich sehr über den zweiten Teil gefreut. Allerdings passt dieses Buchcover nicht so gut zum ersten, da dieses nur weiß, rot und schwarz und noch schlichter ist. Das ist aber für mich überhaupt nicht schlimm und muss ja auch nicht zwingend sein.

Fand man im ersten Teil einen Toten am Maibaum hängen, so ist es jetzt ein Toter am Kirchturm. Wie auch im ersten Band ist Ludwig Wimmer sehr gelangweilt, weiß nicht so recht, wie er seine Freizeit gestalten soll, da kommt ihm ein weiterer Fall sehr gelegen, kann er sich doch wieder als Ermittler einbringen. Auch diesmal geht ihm wieder seine Enkelin Anna zur Hand. Schon im ersten Teil habe ich dieses ungleiche Ermittlerteam mit all seinen Liebenswürdigkeiten aber auch vielen Macken ins Herz geschlossen, und auch diesmal waren mir diese beiden Charaktere sehr sympathisch. Sie wirken einfach authentisch und oft musste ich wieder über die beiden schmunzeln. Natürlich gibt es auch hier wieder richtige Ermittler, denen die beiden Hobbydetektive zur Hand gehen. Das Mordopfer ist diesmal der Hochzeitslader Benedikt Singer.

Den ersten Band muss man nicht unbedingt gelesen haben, da es zu Beginn des zweiten Bandes eine kleine Zusammenfassung und Beschreibung der Personen und des Handlungsortes gibt. Ich denke aber, dass man sich noch viel besser in den Fall hineinversetzen kann, wenn man das erste Buch kennt. Zwingend notwendig ist es aber wie gesagt nicht, den ersten Band gelesen zu haben, da es sich hier ja um einen völlig neuen Fall handelt.

Die Sprache im Buch ist sehr gut und flüssig lesbar. Ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen, da ich einerseits sehr über die beiden Ermittler, Ludwig und Anna schmunzeln musste und weil ich natürlich unbedingt wissen musste, was es mit dem toten Hochzeitslader auf dem Kirchturm auf sich hat. Wer hat ihn wohl aus welchem Grund ermordet?

Ich fand diesen Krimi sehr spannend und bestens lesbar, deswegen bekommt er von mir auch volle Punktzahl: fünf Sternchen! Ein wirklich gelungener Regionalkrimi!

Vielen Dank an den Sutton-Verlag, dass ich diesen tollen Krimi testlesen durfte!

Susanne M. Rüster: Zu hoch hinaus – ein Berlin-Krimi

Susanne M. Rüster: Zu hoch hinaus – ein Berlin-Krimi

Wieder einmal bekam ich die Gelegenheit, mehrere Krimis aus dem Sutton-Verlag testzulesen. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich euch alle davon vorstellen und erzählen, wie ich diese fand.

Ich mag Regionalkrimis ja sehr gerne. Heute mache ich den Anfang mit einem Berlin-Krimi, Susanne M. Rüsters „Zu hoch hinaus“.

zuhochhinaus28-3-2015

Das Buchcover dieses Krimis ist recht schlicht gehalten, was mir aber sehr gut gefällt. Man sieht einen blauen, fast wolkenlosen Himmel und das obere Teil des Berliner Funkturms. So passt das Bild also perfekt zur Region, in der der Krimi spielt: Berlin.

Eine Berliner Baufirma feiert ihr 25jähriges Jubiläum und veranstaltet deswegen ein Kartrennen. Dabei kommt eine Teilnehmerin, Polina Karova, ums Leben. War dieses Unglück wirklich ein Unfall, oder hat man es hier mit einem Mord zu tun? Kriminalrätin Kraefft beginnt zu ermitteln und gewinnt interessante Einblicke. Was haben die Stasi und die Mafia mit diesem Fall zu tun? Und es geht um Rache und Eifersucht. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten…

Die Sprache im Buch ist einfach und recht flüssig zu lesen. Allerdings finde ich, dass es dem Krimi leider etwas an Spannung fehlt. Gerade in der Mitte des Buches fand ich d en Krimimanchmal etwas langatmig und zäh. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen. Ganz schlecht war es also nicht, denn schlechten Büchern gebe ich höchstens 50 Seiten, dann werden sie abgebrochen und weggelegt. Hier war es nicht so, denn ich wollte irgendwie schon wissen, was es mit dem Unglück bzw. Mord auf sich hatte.

Der Anfang des Buches war interessant und gut, man fand sich schnell mit Handlung, Personen und Handlungsorten zurecht. Und auch der Schluss war in Ordnung und auch überraschend. Aber mittendrin fehlte leider die Spannung. Auch die einzelnen Charaktere hätten interessanter gestaltet werden können, an manchen Stellen wirken sie leider etwas farblos.

Die Idee hinter dem Buch finde ich gut, nur hätte man alles etwas besser ausbauen und spannender gestalten könne. Für einen Krimi hätte ich etwas mehr Spannung erwartet. Deswegen gebe ich diesem Buch insgesamt nur 3 Sterne. Ganz schlecht war es also nicht…

Vielen Dank an den Sutton-Verlag, dass ich dieses Buch testlesen durfte!