Alexander Bálly: Der Tote am Kirchturm – ein Holledau-Krimi

Alexander Bálly: Der Tote am Kirchturm – ein Holledau-Krimi

toteamkirchturm28-3-2015

Heute stelle ich euch einen weiteren Regionalkrimi aus dem Sutton-Verlag vor: Alexander Bállys „Der Tote am Kirchturm“. Bereits Titel und Buchcover hätten mich in einer Buchhandlung auf dieses Buch aufmerksam gemacht.

Das Buchcover ist recht einfach gehalten, was ich sehr mag. Man sieht eigentlich nur eine Schattenlandschaft vor beigem Hintergrund. Darauf ist ein Mann zu erkennen, der über ein abgeernetes Hopfenfeld geht, was natürlich bestens zu der Region, in der dieser Krimi spielt, passt.

Es handelt sich bei dem Krimi um den zweiten Band rund um den Ermittler Ludwig Wimmer, der eigentlich ein Metzgermeister ist. Schon den ersten Band fand ich sehr gut, deswegen habe ich mich sehr über den zweiten Teil gefreut. Allerdings passt dieses Buchcover nicht so gut zum ersten, da dieses nur weiß, rot und schwarz und noch schlichter ist. Das ist aber für mich überhaupt nicht schlimm und muss ja auch nicht zwingend sein.

Fand man im ersten Teil einen Toten am Maibaum hängen, so ist es jetzt ein Toter am Kirchturm. Wie auch im ersten Band ist Ludwig Wimmer sehr gelangweilt, weiß nicht so recht, wie er seine Freizeit gestalten soll, da kommt ihm ein weiterer Fall sehr gelegen, kann er sich doch wieder als Ermittler einbringen. Auch diesmal geht ihm wieder seine Enkelin Anna zur Hand. Schon im ersten Teil habe ich dieses ungleiche Ermittlerteam mit all seinen Liebenswürdigkeiten aber auch vielen Macken ins Herz geschlossen, und auch diesmal waren mir diese beiden Charaktere sehr sympathisch. Sie wirken einfach authentisch und oft musste ich wieder über die beiden schmunzeln. Natürlich gibt es auch hier wieder richtige Ermittler, denen die beiden Hobbydetektive zur Hand gehen. Das Mordopfer ist diesmal der Hochzeitslader Benedikt Singer.

Den ersten Band muss man nicht unbedingt gelesen haben, da es zu Beginn des zweiten Bandes eine kleine Zusammenfassung und Beschreibung der Personen und des Handlungsortes gibt. Ich denke aber, dass man sich noch viel besser in den Fall hineinversetzen kann, wenn man das erste Buch kennt. Zwingend notwendig ist es aber wie gesagt nicht, den ersten Band gelesen zu haben, da es sich hier ja um einen völlig neuen Fall handelt.

Die Sprache im Buch ist sehr gut und flüssig lesbar. Ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen, da ich einerseits sehr über die beiden Ermittler, Ludwig und Anna schmunzeln musste und weil ich natürlich unbedingt wissen musste, was es mit dem toten Hochzeitslader auf dem Kirchturm auf sich hat. Wer hat ihn wohl aus welchem Grund ermordet?

Ich fand diesen Krimi sehr spannend und bestens lesbar, deswegen bekommt er von mir auch volle Punktzahl: fünf Sternchen! Ein wirklich gelungener Regionalkrimi!

Vielen Dank an den Sutton-Verlag, dass ich diesen tollen Krimi testlesen durfte!

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