Helmut Barz: Damenopfer – ein Frankfurt-Krimi

Helmut Barz: Damenopfer – ein Frankfurt-Krimi

damenopfer28-3-2015

In den letzten Wochen habe ich einige Regionalkrimis aus dem Sutton-Verlag gelesen. Einige davon hatte ich euch bereits kürzlich vorgestellt. In den nächsten Tagen werde ich euch noch weitere vorstellen.

Regionalromane lese ich sehr gerne, da man in diesen doch so einiges aus den verschiedenen Regionen Deutschlands erfährt. Helmut Barz‘ „Damenopfer“ spielt in Frankfurt. Es handelt sich hierbei um den vierten Fall der Kriminaldirektorin Katharina Klein.

Auch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, hat man keinerlei Probleme sich mit den Personen, der Handlung und den Handlungsorten in diesem Roman zurechtzufinden. Die wichtigsten Figuren des Krimis werden am Anfang vorgestellt und auch im Roman gibt es immer wieder Rückblenden, so dass man die anderen Bände nicht unbedingt gelesen haben muss.

Das Buchcover dieses Krimis ist einfach gehalten. Man sieht links eine schemenhafte Gestalt neben Hochhäusern. Diese passen natürlich perfekt zum Handlungsort Frankfurt. Mir gefällt dieses schlichte Buchcover sehr gut.

Katharina Klein ist Chefin einer neu gegründeten Sonderermittlungseinheit und gleich bei der Eröffnungsfeier bekommt diese ihren ersten Fall. Viel Prominenz ist da, als sich bei dieser Feier der hessische Justizminister Vogel vor allen Augen am Ende seiner Rede erschießt. Man findet eine Schachfigur, eine Dame bei ihm. Katharina und ihr Team sollen nun die Hintergründe für diesen Selbstmord aufdecken. Dabei kommen immer wieder Schachfiguren mit ins Spiel. Und was haben die Todesfälle in einem Pharmaunternehmen, die Jahre zurückliegen, mit dem aktuellen Fall zu tun? Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, denn man rätselt schon von den ersten Seiten an mit und fragt sich, was das Motiv für den Suizid war.

Die Sprache im Buch ist einfach und sehr gut lesbar, man kann das Buch sehr zügig lesen. Die Figuren mit all ihren Macken und Eigenheiten wirken sehr authentisch, viele auch äußerst sympathisch.

Der Krimi ist durchgehend spannend, wirkt an keiner Stelle langweilig oder langatmig, weil immer wieder mysteriöse Dinge geschehen, Beweismittel verschwinden etc.

Ein wirklich toller, spannender Krimi, bei dem man sehr gerne miträtselt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde auch die Vorgängerbände lesen. Ich gebe diesem Krimi volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Vielen Dank an den Sutton-Verlag, dass ich diesen mitreißenden Krimi testlesen durfte!

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