Max Bentow: Das Hexenmädchen

Max Bentow: Das Hexenmädchen

In den letzten Tagen habe ich ein richtig packendes, spannendes Buch gelesen, Max Bentows „Das Hexenmädchen“.

hexenmädchen6-6-2015


Wer Psychothriller mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite und mit unerwartetem Ende liebt, wird dieses Buch unbedingt lesen müssen. Mir hat der Roman so gut gefallen, dass ich ihn in jeder freien Minute zur Hand nahm.

Schon Titel und Buchcover sind meiner Meinung nach sehr ansprechend. Das Cover zeigt den Kopf eines Fuchses.

Bisher hatte ich noch kein Buch von Max Bentow gelesen. Es ist allerdings schon das vierte Buch um den Kommissar Nils Trojan. Auch wenn man die anderen drei Bücher nicht gelesen hat, hat man keinerlei Schwierigkeiten, sich im Buch zurechtzufinden. Es handelt sich hier um einen völlig neuen Fall, für den eigentlich kein großes Vorwissen aus den anderen Büchern notwendig ist. Figuren, Handlungsorte etc. werden gut eingeführt und bestens beschrieben. Da ich aber von diesem Band so fasziniert bin, muss ich unbedingt auch die Vorgängerbände lesen.

Aus verschiedenen Perspektiven wird von grausamen Morden und von entführten Kindern berichtet. Immer haben die Fälle etwas mit Hexen und dem Märchen „Hänsel und Gretel“ zu tun. Alles ist aber immer realistisch und driftet nie ins Märchenhafte ab. Was hat es mit den entführten Mädchen auf sich, die entweder tot aufgefunden werden oder aber wahnsinnig verstört wieder auftauchen und von einer schrecklichen Hexe sprechen. Und warum werden mehrere Personen in ihren Wohnungen regelrecht hingerichtet? Die Morde gleichen sich immer. Zunächst wird das Opfer gefesselt, gequält und mit einem Messer verletzt um es anschließend mit dem Kopf in einen Herd zu stecken, wo es einen grausamen Tod findet. Anscheinend wartet der Mörder  den Tod seines Opfers ab, denn immer ist der Herd ausgeschaltet, wenn die Leiche gefunden wird.

Mehr wird hier natürlich nicht verraten. Man rätselt aber schon auf den ersten Seiten mit, wer wohl ein so grausamer Mörder und schrecklicher Entführer sein kann. Auch fragt man sich, ob es sich hierbei um eine oder verschiedene Personen handelt.

Max Bentows Erzählstil gefällt mir sehr gut. Jedes Kapitel beginnt nämlich etwas rätselhaft. So kann man die ersten Sätze erst zuordnen, wenn man die ganze Seite gelesen hat. Das macht das Buch auch zu etwas ganz Besonderem. Insgesamt beschreibt der Autor sehr detailgetreu, vor allem bei den Mordfällen gruselt es einen schon beim Lesen. Auch von den verschiedenen Personen zeichnet Bentow ein hervorragendes Charakterbild.

Schon von den ersten Seiten an baut der Autor Spannung auf, unter anderem auch durch die verschiedenen Perspektivenwechsel, bei denen einmal aus der Sicht eines Erwachsenen erzählt wird und dann wieder aus der Sicht eines Kindes.

Ein wirklich empfehlenswertes, sehr gutes, packendes Buch! Ich gebe diesem äußerst gelungenen Psychothriller volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Vielen Dank an den Page & Turner-Verlag, dass ich diesen spannenden Roman testlesen durfte!

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