Saskia Laan / Claire Boeter: Häkelparadies -Tolle Ideen für ein farbenfrohes Leben

Saskia Laan / Claire Boeter: Häkelparadies -Tolle Ideen für ein farbenfrohes Leben

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Ich handarbeite sehr, sehr gerne. Deswegen freue ich mich immer wieder über neue Anregungen und Anleitungen. Kürzlich habe ich dieses tolle Häkelbuch entdeckt: Saskia Laan / Claire Boeter: Häkelparadies – Tolle Ideen für ein farbenfrohes Leben.

Schon das Cover dieses Buches gefällt mir optisch sehr gut. Es ist kunterbunt gestaltet und gibt gleich einen Hinweis auf die Anleitungen, die man im Buch finden kann. So sieht man auf dem Cover einen wunderschönen gehäkelten Kissenbezug und ein tolles knallgelbes Tuch.

Das Buch ist in mehere Kapitel unterteilt. So findet man hier Anleitungen für Häkelarbeiten für die Küche, die Diele, das Wohnzimmer oder das Kinderzimmer.

Egal ob Wimpel, Kissenbezüge, Schals und Tücher, Taschen, Decken, Teppiche, Schürzen, Murmelsäckchen etc., hier wird jeder Häkelbegeisterte bestimmt fündig.

Wunderschöne, aussagekräftige Bilder und sehr gute Anleitungen machen Lust aufs Häkeln. Man würde am liebsten sofort mit dem Handarbeiten beginnen. Im hinteren Teil des Buches findet man eine kleine Häkelkunde.

Es gibt hier sowohl leichtere Anleitungen für Anfänger als auch Häkelvorschläge für geübte Handarbeiterinnen.

Ich werde einiges aus diesem tollen Buch nachhäkeln.

Ich kann das Buch bestens weiterempfehlen, bin total begeistert und vergebe deswegen volle Punktzahl: fünf Sternchen!

 

 

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Anne Berest, Caroline De Maigret, Audrey Diwan, Sophie Mas: How To Be Parisian wherever you are

Anne Berest, Caroline De Maigret, Audrey Diwan, Sophie Mas: How to be Parisian wherever you are

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Der Titel dieses Buches „How to be Parisian wherever you are – Liebe, Stil & Lässigkeit à la francaise“ hat mich sowohl vom Titel als auch vom Buchcover sehr angesprochen. Auch hatte ich in einer Zeitschrift darüber gelesen. Deswegen war ich wirklich besonders auf dieses Werk, das vier Französinnen geschrieben haben, gespannt.

Das Buchcover ist optisch sehr einfach gehalten, aber meiner Meinung nach wunderschön gestaltet. Auf weißem Grund sieht man eine lässige Frau ganz in Schwarz, die eine Hand in ihre Jackentasche gesteckt hat und in der anderen Hand sowohl eine Zigarette als auch einen Becher hält.

Das Buch ist auch innen schön gestaltet. Man findet immer wieder ansprechende Fotos und Zeichnungen.

Unterteilt ist dieser „Ratgeber“ in fünf Kapitel mit den Titeln „Die Grundlagen“, „Liebe deine Laster“, „Steh zu deinen Vorzügen“, „Liebe wagen“ und „Pariser Tipps“.

Die Sprache ist einfach und bestens lesbar. Ich habe das Buch in kurzer Zeit ausgelesen, weil ich es sehr nett und amüsant fand. Man muss das Buch schon mit einem gewissen Augenzwinkern lesen und darf nicht alle Tipps allzu wörtlich nehmen. Dennoch gibt das Buch einen interessanten Einblick in die Lebenswelt der typischen Pariserin bzw. wie man sich eben diese vorstellt.

Man kann das Buch auch bestens quer lesen und sich immer mal wieder ein Kapitel oder gar ein Unterkapitel vornehmen.

Ein nettes Buch mit sehr viel Selbstironie, das mich wirklich gut unterhalten hat. Ich gebe diesem Buch deswegen volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Unser Ausflug nach Neuschwanstein

Unser Ausflug nach Neuschwanstein

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Neuschwanstein… wer kennt das nicht? Dieses wunderschöne Schloss von König Ludwig II. ist in der ganzen Welt bekannt. Schon lange wollten wir unseren Kindern das Schloss Neuschwanstein zeigen. Ich selbst war schon mehrfach in diesem Schloss.

Da Füssen von uns aus mit dem Auto nur ca. 1,5 Stunden entfernt ist, machten wir uns an einem sonnigen Tag in den Weihnachtsferien auf zum Schloss Neuschwanstein.

Als wir dort kurz vor 10 Uhr ankamen, waren die Parkplätze schon gut gefüllt, auch einige Busse waren schon vor Ort. Die Parkplätze in der Nähe des Schlosses sind alle kostenpflichtig. Wir haben für den Parkplatz happige 6 Euro bezahlt.

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Auch die Schlange vor der Ticketkasse war schon lang, aber anscheinend nicht so lang wie gewöhnlich. Trotzdem mussten wir allein für unsere Tickets 1,5 Stunden anstehen. Das nächste Mal werden wir deswegen besser online reservieren, was zwar etwas mehr kostet, aber dann mit drei Kindern doch bequemer ist. Allerdings muss bis spätestens zwei Tage vor dem Besuch reserviert werden.

Die Ticketpreise selbst sind völlig in Ordnung. Als Erwachsener zahlt man für eine Führung 12 Euro, Kinder bis 18 Jahre sind kostenlos.

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Unsere Führung ging um 14 Uhr los. Wir überbrückten die Zeit bis dahin dann, indem wir uns die vielen Souvenirgeschäfte anschauten.

Zum Schloss führt ein Fußweg von etwa 45 Minuten. Da es doch ständig bergauf ging, haben wir uns diesmal dazu entschlossen, mit dem Bus nach oben zu fahren und nach unten zu laufen. Die einfache Busfahrt kostet für einen Erwachsenen 1,80 Euro, für Kinder 1 Euro. Man könnte auch mit der Pferdekutsche zu einem Preis von 6 Euro pro Person nach oben fahren. Sowohl die Kutsche als auch der Bus halten allerdings nicht direkt vor dem Schloss. Unser Bus hielt oberhalb des Schlosses. Von dort ging es in etwa 10 Minuten bergab zum Eingang. Bei meinen vorigen Besuchen war ich bisher immer hochgelaufen. Mit Kindern finde ich aber die Busfahrt schon eine feine Sache. Auf dem Weg von der Bushaltestelle zum Schloss hat man eine wunderschöne Aussicht ins Tal und auch auf die Marienbrücke, die aber zur Zeit neu gebaut wird.

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Im Schloss selbst darf man leider nicht fotografieren. Die Führung begann pünktlich und war auch für unsere Kinder sehr interessant. Auch ich bin immer noch beeindruckt von den wunderschön ausgestatteten Räumen, dem königlichen Schlafzimmer, dem Arbeitszimmer des Königs, von seinem Thronsaal, dem Sängersaal, dem Wintergarten und der künstlich angelegten Grotte im Schloss. Alles ist wunderbar erhalten.

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Die Führung dauert ca. 35 Minuten. Diesmal waren ziemlich viele Leute bei der Führung dabei. Das hatte ich von unseren letzten Besuchen anders in Erinnerung. Man wurde auch recht zügig durch die Räume geführt, weil hinter uns schon wieder andere Gruppen warteten. Unsere Töchter, die ja das erste Mal im Schloss waren, waren deswegen etwas enttäuscht. Sie hätten sich gern etwas länger in den Räumen aufgehalten und hätten gern länger all die wunderschönen Dinge angesehen.

Am Ende der Führung gelangt man zu einer Diashow, die wir mit großem Interesse verfolgt haben. Von einem großen Balkon kann man vom Schloss aus ins Tal und auch nach Schloss Hohenschwangau blicken. Durch zwei Shops geht es dann wieder nach draußen.

Auch wenn die Wartezeiten vor den Ticketschaltern lang waren und wir doch sehr zügig durch das Schloss geführt wurden, waren wir wieder einmal sehr beeindruckt von Neuschwanstein.

Bergab ging es dann wieder zurück zum Parkplatz. Den Fußweg nach unten schaffte auch unsere kleine Tochter mit ihren drei Jahren ohne Probleme.

Es war ein toller Ausflug, für den man aber doch etwas Zeit einplanen muss. Zuerst hatten wir überlegt, gleich ein Kombiticket für beide Schlösser, also Neuschwanstein und Hohenschwangau zu kaufen. Hohenschwangau werden wir aber extra besichtigen, da beides dann zeitlich doch etwas knapp gewesen wäre und für die Kinder dann auch zu viel gewesen wäre. Wir fuhren auf dem Heimweg dann noch extra über Kempten, wo wir einen entspannenden Abend im Cambomare, einem tollen, familienfreundlichen Bad verbrachten.

Sibylle Hardegger, Stephan Sigg: Lucias Lichterkranz – 24 Adventsbräuche aus Skandinavien

Sibylle Hardegger, Stephan Sigg: Lucias Lichterkranz – 24 Adventsbräuche aus Skandinavien

 

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Diesmal hatten wir in der Advents- und Weihnachtszeit einen wunderschönen Begleiter: „Lucias Lichterkranz – 24 Adventsbräuche aus Skandinavien“ von Sibylle Hardegger und Stephan Sigg.

Auf dem Buchcover ist eine wunderschöne, verschneite Landschaft zu sehen mit einem roten Holzhaus, so wie man diese oft in Skandinavien sieht.

Im Buch werden Bräuche, Rezepte, Basteltipps etc. aus verschiedenen skandinavischen Ländern vorgestellt. Dazwischen gibt es mehrere Geschichten, die man wie einen Adventskalender lesen kann. Die Geschichten sind in mehrere Abschnitte aufgeteilt, die jeweils mit dem Datum gekennzeichnet sind. So kann man vom 1. bis 24. Dezember immer ein Stückchen lesen. Wir haben die Geschichten abends zusammen gelesen und sowohl wir Erwachsenen als auch die Kinder waren von den Geschichten sehr begeistert.

Das Buch ist nach Ländern gegliedert. Jedes Kapitel steht für ein Land wie Norwegen, Finnland, Schweden oder Dänemark. Am Anfang des Buches gibt es ein Vorwort, hinten findet man Informatives über die Tage nach Weihnachten in den oben genannten Ländern.

Wir können dieses wunderschöne Buch bestens empfehlen. Es ist sehr informativ und bezaubernd illustriert. Auch in der kommenden Adventszeit werden wir wieder in diesem Buch lesen und so einiges daraus nachkochen, nachbacken und nachbasteln.

Ich gebe diesem tollen Buch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Frühlingshafte Weihnachten auf dem Theklaberg

Frühlingshafte Weihnachten auf dem Theklaberg

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Weihnachten ist nun zwar schon eine Weile her, aber trotzdem möchte ich euch noch kurz erzählen, wie wir in diesem Jahr den Nachmittag des Heiligen Abends verbracht haben.

Da bei uns strahlend schönes Frühlingswetter herrschte,haben wir unsere Nachmittagspläne spontan umgeworfen. Anstatt wie jedes Jahr in die Kindermette zu gehen, haben wir in diesem Jahr einen wunderschönen Spaziergang auf den Weldener Theklaberg unternommen.

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Der Theklaberg mit seinem schönen Kloster und der Wallfahrtskirche ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ziel unserer Spaziergänge.

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Wie jedes Jahr gab es bei uns im Ort einen lebenden Adventskalender, bei dem in der Adventszeit jeden Tag ein anderes Fenster enthüllt wurde und Geschichten dazu vorgelesen wurden. Das 24. Türchen gestaltete der Theaterverein oben auf dem Berg.

Bei strahlendem Sonnenschein erwartete uns oben auf dem Berg im Freien eine kleine Stärkung mit Lebkuchen, Plätzchen und anderen Süßigkeiten. Es gab Glühwein und Kinderpunsch und es brannte ein schönes Feuer in einer großen Feuerschale.

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Musiker aus dem Ort spielten Weihnachtslieder. Ein besonderes Highlight für uns waren die Alphornbläser.

Dann wurde eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und eine wunderschöne Krippe am Kreuz der Vereine enthüllt.

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Das Wetter war zwar eher frühlingshaft, aber gerade das haben wir so richtig genossen. Wir hatten einen wunderschönen Blick vom Berg auf den Ort, genossen die Musik und die Geschichte, besuchten die schöne Kirche und machten uns dann bestens auf den Heiligen Abend eingestimmt auf den Heimweg. Auch den Kindern hat es dort oben sehr gut gefallen.