Sebastian Schnoy: Von Krösus lernen, wie man Goldesel melkt

Sebastian Schnoy: Von Krösus lernen, wie man Goldesel melkt

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Sebastian Schnoys „Von Krösus lernen, wie man Goldesel melkt“ gefiel mir von der Optik sehr gut. In einer Buchhandlung wäre ich sicherlich wegen des bunten Covers auf dieses Buch aufmerksam geworden. Man sieht darauf einen Mann, wohl den Kabarettisten Sebastian Schnoy, den ich allerdings noch nicht kannte, der einen Esel melkt. Der Esel spendet Geld. Genau um dieses geht es in diesem Buch.

Reich sein, genug Geld haben, wer träumt nicht davon… In seinem Buch erzählt der Autor über die Geschichte des Geldes, wann erstmals mit Geld gezahlt wurde, wann es die ersten Münzen und Scheine gab, wann die ersten Überweisungen auftauchten etc. Man erfährt über verschiedene Wirtschaftssysteme, Aktien, Steuern und Wirtschaftskrisen, und das alles auf sehr unterhaltsame Art und Weise. Auch wenn der Stoff etwas zäh und trocken erscheinen mag, hat der Autor die Umsetzung hier meist gut geschafft.

Der Autor verwendet eine sehr angenehme, bestens lesbare Sprache. Humor und Ironie kommen auf keinen Fall zu kurz. An manchen Stellen war mir das Buch aber zu ausschweifend und langatmig. Ich habe es aber trotzdem weitergelesen, eil es insgesamt schon gut ist. Allerdings hätte ich aufgrund des Titels auch erwartet, dass Sebastian Schnoy Tipps gibt, wie man reich werden kann. Doch davon geht es in diesem Buch nicht.

Sehr schön fand ich, dass das Buch per App auf das Smartphone geladen werden kann. Ich kannte die App papego bisher noch nicht, habe sie aber gleich ausprobiert. Nachdem man diekostenlose App auf sein Smartphone geladen hat, scannt man einen Teil der Seite, bei dem man gerade zu lesen aufgehört hat. Schon hat man viele Seiten des Buches eben ab dieser Stelle auf seinem Smartphone und kann dann einfach unterwegs weiterlesen ohne das Buch mitnehmen zu müssen. Ich finde das wirklich gut.

Ein witziges Buch über die Welt des Geldes, dem ich vier Punkte vergebe. Den Abzug gibt es, weil mir das Buch an manchen Stellen etwas langatmig war und weil der Titel etwas anderes erwarten lässt. Tipps, wie man den Goldesel melkt um reich zu werden, gab es nämlich nicht.

 

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