Alexander Röder: Im Banne des Mächtigen; Karl Mays Magischer Oient

Alexander Röder: Im Banne des Mächtigen; Karl Mays Magischer Orient

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Karl May mag ich sehr gerne, denn er entführt seine Leser mit seinen Romanen in fremde Welten und lässt einen verschiedene Abenteuer hautnah erleben. Man fühlt sich bei ihm immer mittendrin. Auch Karl May-Verfilmungen sehe ich mir immer wieder sehr gerne an. Deswegen war ich sehr auf Alexander Röders Werk „Im Banne des Mächtigen“ gespannt, der ja die Geschichten von Karl May weiterzuführen versucht.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es passt bestens zur Thematik, zum „magischen Orient“. Man sieht darauf zwei orientalische Männer, im Hintergrund ein großes Gebäude. Der Buchrücken ist sehr dekorativ. Ihn ziert ein schönes orientalisches Muster. Der Buchtitel ist in glänzendem Rot aufgedruckt.

Röder knüpft an Karl Mays Geschichten an und übernimmt die altbekannten Figuren wie Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar etc. Man findet sich also mit den Protagonisten bestens zurecht. Der Autor verpackt seine Geschichte in moderne, flüssig lesbare Sprache und baut auch Spannung auf, auch wenn das Buch an manchen Stellen für mich etwas langatmig war. Im Gegensatz zu Karl May findet man in diesem Roman auch viele Fantasy-Elemente, die ich so aber nicht gebraucht hätte. Da sind mir die Reisebeschreibungen etc. des echten Karl May doch viel lieber. Die orientalische Welt, die ich persönlich sehr gerne mag, wurde vom Autor aber sehr gut dargestellt.

Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar treffen sich mit Sir David Lindsay in Basra, müssen von dort aber wegen eines Diebes bald flüchten. Und schon beginnt ein neues Abenteuer für die beiden Männer. Sie stoßen auf Banditen, geraten immer tiefer in die Wüste und forschen nach Al-Kadir, dem König der Banditen. Dabei stoßen sie auch auf eine mysteriöse Tempelruine und auf einen Dämonenkult. Was hat es damit alles auf sich?

Insgesamt gebe ich diesem Buch, das ich über Bloggdeinbuch.de lesen durfte, gerade noch vier Sterne. An den echten Karl May langt es eben nicht heran. Außerdem war es mir an manchen Stellen zu langatmig und die Fantasy-Elemente hätten nicht sein müssen. Ansonsten hat mir die Geschichte aber gut gefallen und auch sprachlich fand ich das Buch gut.

Erschienen ist das Buch hier.

Bestellen kann man es hier.



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