Meike Frei: Fuck the Föhnfrisur – Eine Lehrerin schult um

Meike Frei: Fuck the Föhnfrisur – Eine Lehrerin schult um

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Eine Lehrerin, die ihren Beruf hinwirft und Friseurin wird? Das klang für mich sehr interessant und deswegen war ich sehr auf diesen Roman gespannt.

Schon der Titel „Fuck the Föhnfrisur – Eine Lehrerin schult um“ und das Buchcover klingen nach einem sehr unterhaltsamen, witzigen Buch. Oranger Titel auf grünem Hintergrund, dazu eine Lehrerin, die etwas genervt zu Boden blickt und Zettel in die Luft wirft…

Bereits nach den ersten Zeilen war ich mitten im Buch und konnte es kaum mehr aus den Händen legen. Natürlich ist das Buch sehr übertrieben, aber trotzdem ist es sehr witzig und ich musste oft schmunzeln und lachen. Als Lehrerin kann ich sagen, dass vieles, das im Buch beschrieben wird, auch einen Kern Wahrheit hat und dass  vieles davon wirklich an Schulen vorkommt, wenn auch in sehr abgemilderter Form. Ich habe da allerdings nicht den direkten Vergleich, weil Frau Frei an einer Hauptschule unterrichtete… Auch all die Klischees wie „Lehrer haben mittags schon frei“, „haben viele Ferien“ etc. werden hier angesprochen.

Die Sprache ist einfach und bestens lesbar, oft auch frech und „der Schnauze nach“. Das Buch wirkt auf keiner Seite langweilig oder langatmig. Man muss unbedingt weiterlesen, weil man wissen möchte, was als nächstes wieder geschieht.

Ein wirklich unterhaltsames Buch mit sehr viel Humor, das man gut zwischendurch lesen kann. Für Lehrer und Nicht-Lehrer gleichermaßen geeignet und ein toller Lesespaß! Ich kann den Roman bestens weiterempfehlen und vergebe volle Punktzahl: fünf Sternchen!

 

 

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