Petra Durst-Benning: Das Weihnachtsdorf

Petra Durst-Benning: Das Weihnachtsdorf

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Extra auf die Weihnachtsferien hatte ich mit diesem Buch gewartet. Ich finde, in dieser Zeit ist es am schönsten, Weihnachtsbücher zu lesen.

Schon das Buchcover hat mir sehr gut gefallen. Es ist so richtig weihnachtlich: Die Laterne mit dem hellen Licht, die Tannenzweige und dann auch noch die rotglänzende Schrift des Titels, einfach schön!

Sehr gut gefällt mir auch immer, wenn ein Hardcoverbuch ein Lesebändchen hat. Das ist hier nämlich der Fall. Wobei, einmerken musste ich nicht sehr oft, weil ich das Buch an nur zwei Tagen ausgelesen hatte.

Petra Durst-Benning kannte ich bisher nur als Autorin historischer Romane, z.B. die Bücher über die Glasbläserin, die mir sehr gut gefallen haben. Nun war ich gespannt, wie sie ein Weihnachtsbuch schreibt, das in der Gegenwart spielt.

Die Geschichte ist in einer einfachen, sehr gut lesbaren Sprache geschrieben. Mit den vielen verschiedenen Personen im Buch findet man sich sehr gut und schnell zurecht. Der Handlungsort ist das idyllische Maierhofen im Allgäu.

Nach dem touristischen Trubel im Sommer und Herbst wird nun das Weihnachtsfest samt Weihnachtsmarkt geplant. Nach Werbefrau Greta soll auf dem Markt nur Traditionelles angeboten werden. Kitsch und billiger Glühwein sollen dort nichts zu suchen haben. Da gibt es für Greta so einiges zu tun. Christine, eine weitere Protagonistin des Buches, wird ihr erstes Weihnachtsfest ganz allein verbringen, Therese freut sich auf ein gemütliches Weihnachtsfest zu zweit und Roswitha und Edy haben nicht nur mit Roswithas älteren Eltern zu tun, sondern werden an Weihnachten so richtig auf die Probe gestellt. Hat Edy eine heimliche Geliebte und warum stehen an Weihnachten plötzlich Gäste vor der Tür, die nicht eingeladen waren? Mehr wird hier noch nicht verraten…

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, wenn ich auch die historischen Romane von Petra Durst-Benning eindeutig lieber mag. Das Buch ist eine nette Unterhaltung für zwischendurch, war mir aber an manchen Stellen zu seicht und vorhersehbar.

Sehr gut gefallen haben mir die Rezepte im hinteren Teil des Buches. Diese stammen von verschiedenen Protagonisten aus dem Roman, was ich eine sehr gute Idee finde. So findet man dort Rezepte für Bratäpfel, Speck-Walnuss-Kuchen, Waffeln nach Hausmacherart, Apfelbrot, Apfel-Zimt-Likör, Pfaumenlikör etc.

Insgesamt gebe ich dem Buch vier Sterne, weil es mich ganz gut unterhalten hat.

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