Susanne Goga: Das Haus in der Nebelgasse

Susanne Goga: Das Haus in der Nebelgasse

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Als Englandfan lese ich sehr gerne Bücher, die in London spielen, gerne auch im historischen London.

Susanne Gogas Roman „Das Haus in der Nebelgasse“ hat mich deswegen schon vom Handlungsort her sehr interessiert. Auch der Klappentext und das Buchcover haben mir sehr gut gefallen. Auf dem Cover sieht man links eine Frau mit schwarzem Hut und weißer Spitzenbluse, die über eine Brücke läuft. Im Hintergrund ist durch Nebel ein großes Gebäude zu erkennen.

In den Umschlaginnenseiten findet man Auszüge aus einem Stadtplan Londons, was mir sehr gut gefällt.

Das Buch spielt 1900 in London. Mathilda Gray arbeitet in einer Mädchenschule als Lehrerin und ist eine sehr selbstbewusste und selbstständige Frau, was zu dieser Zeit eher untypisch ist. Eines Tages erscheint ihre begabte Schülerin Laura nicht mehr zum Unterricht. Anscheinend hat sie ein Vormund aus der Schule geholt. Auf einer Postkarte erkennt Mathilda die verschlüsselte Botschaft ihrer Schülerin und macht sich auf die Suche nach ihr. Hilfe bekommt sie dabei von ihrer Vermieterin Mrs. Westlake und dem Historiker Stephen Fleming. Bei ihrern Recherchen stoßen sie auf ein uraltes Geheimnis, das mit dem Verschwinden der Schülerin etwas zu tun zu haben scheint. Alles hat mit einem Holzkästchen zu tun, das ein junges Mädchen namens Katie 1665 in den Mauern eines Kellers versteckte, als in London die Pest wütete. Und natürlich kommt auch die Romantik im Buch nicht zu kurz….

Schon nach den ersten Zeilen konnte ich dieses Buch kaum mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Noch dazu entführt einen die Autorin ins historische London. Viele dieser Schauplätze kenne ich von meinen London-Aufenthalten, was richtig interessant war. Man kann sich durch die schönen Beschreibungen bildlich vorstellen, wie diese Plätze zur damaligen Zeit wohl ausgesehen haben. Interessant finde ich auch, dass es das Haus, in dem das Kästchen gefunden wird, auch in Wirklichkeit gibt, wie die Autorin in ihrem Nachwort schreibt. Das alles verleiht dem Buch Authentizität.

Die Sprache der Autorin gefällt mir sehr gut. Sie ist flüssig und bestens lesbar.

Ich kann das Buch bestens weiterempfehlen und werde auch noch weitere Bücher von Susanne Goga lesen. Für dieses Buch gibt es volle Punktzahl: fünf Sternchen!

 

Alfred Polgar: Marlene – Bild einer berühmten Zeitgenossin

Alfred Polgar: Marlene – Bild einer berühmten Zeitgenossin

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Marlene Dietrich, wer kennt sie nicht, diese großartige Schauspielerin?

Ich lese sehr gerne Biographien und deswegen war ich auf diese hier sehr gespannt, zumal sie bereits 1937 geschrieben wurde, als Marlene Dietrich bei Weitem noch nicht so berühmt wie später war. Noch dazu war diese Biographie von Alfred Polgar jahrelang verschollen und wurde erst Jahrzehnte später von Ulrich Weinzierl in New York wiederentdeckt.

Das Buchcover dieser Biographie gefällt mir sehr gut. Es zeigt eine Schwarz-Weiß-Fotografie der Marlene Dietrich. Der Titel „Marlene“ ist in Orange aufgedruckt.

Das Buch besteht aus zwei Teilen: aus der Biographie, die Alfred Polgar in den Dreißiger Jahren geschrieben hat, und aus einem Nachwort von Ulrich Weinzierl, der dieses verschollene Schriftstück wieder gefunden hat.

Auf einer Wiener Varietébühne sieht Alfred Polgar Marlene Dietrich zum ersten Mal, noch lange, bevor sie durch ihre Filme weltweiten Ruhm erlangte. Die beiden befreunden sich und schreiben sich Briefe. Polgar, der 1938 vor den Nazis fliehen muss,  ist sehr fasziniert von der schönen Schauspielerin, schwärmt von ihr, lobt sie in den höchsten Tönen, ja verklärt sie geradezu. Sein Schwärmen bringt er durch seine detailreiche, bestens beschreibende Sprache zum Ausdruck. Auf nicht ganz 71 Seiten schwärmt er von seiner Marlene. Sein Manuskript ist dann aber viele Jahre verschollen.

Im zweiten Teil des Buches kommt der Finder dieses Manuskripts zu Wort. Hier erfährt man von Ulrich Weinzierl vieles über die Entstehungsgeschichte der Biografie. So wurde der verarmte Polgar im Exil von Marlene Dietrich finanziell unterstützt und schrieb aus Dank ihre Biografie. Viele Fotos und Abdrucke von Briefen etc. lassen den Leser in die Vergangenheit eintauchen.

Ein wirklich sehr interessantes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Ich kann diese Biografie bestens empfehlen und vergebe volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Kelli Estes: Die Seideninsel

Kelli Estes: Die Seideninsel

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Kelli Estes‘ Roman „Die Seideninsel“ hat mich sowohl vom Titel als auch vom Buchcover gleich angesprochen. Auf blauem Hintergrund sieht man wunderschöne exotische Blumen. Der Titel ist in Neonorange aufgedruckt, so dass er wirklich sofort ins Auge springt. Auch den Klappentext fand ich sehr ansprechend.

Schon nach wenigen Seiten konnte ich dieses wunderschöne Buch kaum mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Sehr schön finde ich, dass am Anfang der Kapitel jeweils der Tag und das Datum genannt werden sowie eine Ortsbezeichnung. So findet man sich herrlich im Buch zurecht, zumal es ja in zwei verschiedenen Zeiten spielt.

Die Figuren waren mir sofort sympathisch. Sie wirken außerdem äußerst authetisch und werden auch perfekt von der Autorin beschrieben. Die Sprache im Buch ist sehr gut lesbar, einfach, aber wunderschön beschreibend.

Die junge Inara erbt von ihrer Tante eine alte Villa auf Orcas Island. Dort hat sie als Kind viele glückliche Ferientage verbracht, aber hier starb auch ihre Mutter. Eigentlich möchte Inara das Haus verkaufen, aber auf der Insel angekommen beschließt sie, ein Hotel aus dem alten Haus zu machen. Bei Renovierungsarbeiten findet Inara unter einer Treppenstufe ein Stück Seide, das mit schönen chinesischen Stickereien kunstvoll verziert ist. Neugierig beginnt Inara nachzuforschen, woher dieser Stoff stammen könnte und stößt so auf die Geschichte der Chinesin Mei Lien, die im 19. Jahrhundert auf dieser Insel gelebt hatte. Nach und nach wird Meis Geschichte aufgedeckt und auch Inara erfährt immer mehr über ihre eigene Familiengeschichte…

Eine wirklich bezaubernde, schöne Geschichte, die auch oft sehr emotional ist. Ich kann dieses spannende Buch bestens weiterempfehlen und vergebe deswegen auch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Christoph Scheuermann: Unter Briten – Begegnungen mit einem unbegreiflichen Volk

Christoph Scheuermann: Unter Briten – Begegnungen mit einem unbegreiflichen Volk

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Ich habe während des Studiums eine Zeit lang in England gewohnt und ich reise auch sehr gerne immer wieder mal nach Großbritannien. Deswegen kenne ich schon vieles von Land und Leuten. Trotzdem habe ich mich sehr auf die Lektüre von Christoph Scheuermann: „Unter Briten – Begegnungen mit einem unbegreiflichen Volk“ gefreut.

Schon das Buchcover finde ich sehr interessant und passend. In Nationalfarben sind auf weißem Hintergrund Gegenstände abgebildet, die man irgendwie mit England verbindet. Man sieht darauf z.B. englisches Bier, eine typische Telefonzelle, einen Doppeldeckerbus, ein schwarzes Taxi, etc. Aber ist das alles wirklich noch typisch britisch?

Der Journalist Christoph Scheuermann reiste für seine Recherchen quer über die Insel, trifft auf die verschiedensten Menschen und besucht viele Orte. So schreibt er über Prinz Charles, er verbringt einen Abend mit einer britischen Rockband, besucht die Computerspielemesse Insomnia in Birmingham, geht zu einem Pfandleiher nach Blackpool. Er schreibt über das zweite Leben eines Ex-Fußballprofis, trifft Schülerzeitungsredakteure aus Eton, ist mit einer Schatzsucherin in Wales unterwegs, spricht mit Bergleuten aus Wakefield bei ihrem Stammtisch, ist dabei, wie sich ein Double in eine Herzogin verwandelt usw.

Ich habe das Buch von vorn nach hinten gelesen. Die einzelnen, voneinander unabhängigen Kapitel eignen sich aber auch bestens zum Querlesen. Das Buch lässt sich aufgrund der schönen, sehr angenehmen Sprache bestens lesen. Viele verschiedene Fotos lockern den Lesefluss auf.

Als Scheuermann sich auf diese Reise begibt, steht der Brexit noch bevor. Einiges ist im Wandel. Das „good old England“ scheint es nicht mehr wirklich zu geben. Auf seiner Reise trifft er Menschen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Einige von ihnen sehen der Zukunft pessimistisch entgegen, andere finden sich mit ihrer Situation ab, wieder andere schauen recht positiv auf das, was kommen wird.

Nicht alle Kapitel waren gleich interessant für mich. Von einigen Treffen und Persönlichkeiten war ich begeistert, andere Geschichten hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Dass sich junge Britinnen bei einem Junggesellinnenabschied maßlos betrinken, ist wohl manchmal so, aber eben nicht immer. Und das gibt es auf gleiche Art und Weise auch in Deutschland. Oder auch die kuriosen Ufo-Forscher sind für mich nicht unbedingt britisch. Die gibt es auch anderswo. Trotzdem gehören auch diese Schichten bzw. Gruppen zu Großbritannien und zur britischen Gesellschaft dazu.

Insgesamt ein kurzweiliges Buch, bei dem der Humor  nicht zu kurz kommt. Allerdings haben mich nicht alle Kapitel gleichermaßen interessiert. Deswegen gibt es von mir einen Punkt Abzug. Vier Sterne!

 

 

 

 

Aufgebraucht im Februar 2017

Aufgebraucht im Februar 2017

Das Jahr rast nur so dahin und schon wieder ist ein Monat um und vor mir steht wieder eine Tüte voller aufgebrauchter Pflege- und Kosmetikprodukte.

Haarpflege und Düfte

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Style Max Haarlack windbeständig: Dies ist wohl mein letztes Produkt aus dem Schlecker-Ausverkauf. Ich habe den Haarlack gerne verwendet, denn er war sehr ergiebig, gab einen tollen Halt und hatte einen sehr angenehmen Duft. Inhalt waren 250ml. Würde es Schlecker noch geben, hätte ich ihn mir nachgekauft. TOP

Duftprobe Giorgio Armani Si: Diese Duftprobe fand ich sehr gut. Wie immer bei kleinen Proben möchte ich aber kein abschließendes Urteil bilden, denn dazu müsste ich das Produkt häufiger als nur einmal verwenden.

Essence Like a day in paradise: Diese kleinen Düfte von Essence finde ich echt toll, denn sie halten sich gut auf der Haut. Ich habe schon einige verwendet und auch diesen exotisch-süßlichen Duft fand ich echt gut. Inhalt waren 10ml. Gerne wieder. TOP

Gesichtspflege

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Astor Augenmakeup-Entferner: Dieser ölfreie Augenmakeup-Entferner stammt noch aus einer meiner Beautyboxen und ich fand ihn sehr gut. Er hatte einen angenehmen Duft und entfernte das Augenmakeup bestens. Inhalt waren ergiebige 30ml. Ich mag ölfreie Entferner sehr gerne und diesen würde ich auch wieder nachkaufen. TOP

Lancaster Total Age Correction Eye Cream: Diese Augencreme stammt noch aus einer meiner Beautyboxen und ich habe sie sehr gern verwendet. Sie ließ sich bestens auf der Haut verteilen und zog auch gut ein. Ihr Duft war sehr angenehm. Inhalt waren ergiebige 3ml. Gerne wieder. TOP

Rival de Loop Clean&Care Pflegendes Gesichtswasser: Dieses Gesichtswasser mit Ginko und Gurke ohne Alkohol von Rossmann habe ich sehr gerne verwendet. Es ist für trockene und sensible Haut geeignet und hatte einen sehr angenehmen Duft. Es reinigte die Haut bestens. Sehr gerne wieder. Inhalt waren 200ml. Es hat mir richtig lange gereicht. TOP

Rexaline Hyper-Hydrating Serum: Dieses Serum stammt auch noch aus einer meiner Beautyboxen und hatte 10ml Inhalt. Mit der Pipette ließ sich das Serum bestens entnehmen. Es hatte einen angenehmen Duft und eine super Konsistenz. ich mag Seren sehr gerne. Auch dieses ließ sich super auf die Haut auftragen und es zog gut ein. Außerdem spendete es richtig gut Feuchtigkeit. Sehr gerne wieder. TOP

Rexaline Hydra-Shock Maske: Auch diese Maske stammt noch aus einer Beautybox und ich habe auch sie sehr gerne verwendet, da sie der Haut fühlbar mehr Feuchtigkeit gab. Das Produkt war mit seinen 30ml Inhalt sehr ergiebig und es hatte einen angenehmen Duft. Sehr gerne wieder. TOP

Duschgel und Badezusätze

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Beauty Elements Wave Deluxe Badeessenz: Diesen Badezusatz von Lidl mag ich sehr gerne, besonders diese Version mit dem Duft von Wasserlilie und Aquaminze. Der frische Duft hält sich nach dem Baden noch sehr gut auf der Haut. Das Produkt pflegt die Haut toll. Sehr gerne wieder. Inhalt waren 200ml. TOP

Korres Santorini Vine Duschgel: Auch dieses Duschgel mit 40ml Inhalt stammt noch aus einer meiner Beautyboxen und ich fand den fruchtig-frischen Duft richtig gut. Er sollte laut Beschreibung an den Duft blühender griechischer Weinberge erinnern und das tat er wirklich. Er reinigte die Haut bestens. Sehr gerne wieder. TOP

Dresdner Essenz Winterbeerenbad: Dieser Badezusatz mit Beerenduft und Mandelöl passt perfekt in die kalte Jahreszeit. Er hatte einen tollen Duft, entspannte herrlich und pflegte die Haut. Inhalt waren 60 g, was für ein Vollbad ausreicht. Sehr gerne wieder. TOP

Tetesept Kleopatras Geheimnis Cremebad: Dieses Cremebad mit Milchproteinen, Honig und Mandelöl kaufe ich immer wieder mal nach, da es einfach toll riecht und die Haut wunderbar pflegt. Es ist sehr entspannend. Inhalt sind 20ml, was für ein Vollbad ausreicht. Sehr gerne wieder. TOP

P. Jentschura Meine Base: Dieses basisch-mineralische Körperpflegesalz stammt aus einem Produkttest und enthielt 35g, was für ein Vollbad ausreicht. Es hatte einen ganz zarten, angenehmen Duft und pflegte die Haut wirklich toll. Auch entspannend war es. Sehr gerne wieder. TOP

Das waren meine geleerten Produkte aus dem Februar. Welche Produkte habt ihr diesen Monat aufgebraucht und welche könnt ihr weiterempfehlen?