Wir waren dann mal weg…

Wir waren dann mal weg…

In den Pfingstferien haben wir Urlaub gemacht, deswegen gab es auch keinen neuen Post hier. Wir waren in England, wo wir unter anderem Bekannte besucht haben. Ich habe während meines Studiums mal  eine Weile in England gelebt und wollte das alles meinen Kindern zeigen. Wir waren in London, Lincoln, Rasen, York, Cambridge, Canterbury, Cleethorpes, Dover, Newark und im Sherwood Forest und haben viel gesehen und erlebt. Und dann haben wir auch noch einen Abstecher nach Frankreich gemacht, nach Lille und Calais. Wenn ihr mehr darüber wissen möchtet und Bilder sehen wollt, schreibt mir das doch bitte einfach in den Kommentar.

Die nächsten Tage wird es hier dann wieder weitergehen mit verschiedenen Posts.

Eure Merendina

Die neue Ninjago World im Legoland Deutschland – Ein toller Nachmittag im Legoland

Die neue Ninjago World im Legoland Deutschland – Ein toller Nachmittag im Legoland

Schon einige Male habe ich hier auf dem Blog über das Legoland Deutschland berichtet. Seit vielen Jahren gehen wir mit unseren Kindern in diesen tollen Freizeitpark in der Nähe von Günzburg.

legolandninjago1-4-2017-1.jpg

Nun hatten wir einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Parks in dieser Saison die Möglichkeit, den neuen Themenbereich zu testen, was uns natürlich großen Spaß gemacht hat.

legolandninjago1-4-2017-2.jpg

Legoland Deutschland feiert in diesem Jahr seinen 15. Geburtstag und das wird im Park natürlich auch groß gefeiert werden. Die neue Attraktion zum Geburtstag ist die Ninjago World. Diese neue Welt ist ca. 7000 Quadratmeter groß und macht wirklich etwas her.

legolandninjago1-4-2017-3.jpg

Wir gingen direkt am Sealife vorbei und tauchten von dort in die wunderschöne, asiatische Welt ein. Wie überall im Park findet man auch hier im neuen Bereich viele tolle und liebevoll gestaltete Modelle. Man sieht hier verschiedene Ninjago-Helden wie Meister Sensei Wu, Nya, Zane etc., aber auch Drachen und andere Figuren und ein Modell eines Ninjago-Klosters. Da meine Mädchen lieber mit Lego Friends spielen, kennen wir diese Helden nicht, aber trotzdem sind wir von dieser neuen Welt fasziniert.

legolandninjago1-4-2017-4.jpg

Gleich rechts neben dem Eingang zur Ninjago-Welt findet sich ein kleiner asiatischer Imbiss, den wir aber an diesem Tag nicht getestet haben. Links wurde ein wunderschöner Garten im asiatischen Stil angelegt. Außerdem findet man im Außenbereich viele verschiedene Stationen, an denen man wichtige Ninja-Fähigkeiten trainieren kann, bevor man den interaktiven 4D-Spaß Lego Ninjago The Ride betritt. So kann man an den Stationen z.B. ein Reaktionsspiel testen, man kann sich an einer Kletterwand austoben oder an Spinnern sein Gleichgewicht trainieren. Das alles haben wir mit unseren Kindern getestet und hatten sehr viel Spaß. Außerdem gibt es einen Bereich, in dem man mit Lego oder Lego Duplo bauen kann.

legolandninjago1-4-2017-5.jpg

Dann ging es endlich zum neuen 4D-Fahrgeschäft. An diesem Tag war noch nicht allzu viel los, trotzdem warteten wir gute 30 Minuten. Das sah anfangs gar nicht nach einer so langen Wartezeit aus, da wir erst durch menschenleere Gänge und Zäune liefen. In den wunderschön asiatisch gestalteten Gängen gibt es immer wieder tolle Stationen, an denen Kinder beschäftigt werden können. Das hat uns anfangs gewundert, doch bald wurde uns klar, wie es hier wohl an heißen Sommertagen aussehen würde… Ich denke, auch unsere sonst sehr geduldigen Kinder würden ohne diese Stationen die Lust auf das Warten verlieren. Und auch wir mussten an diesem Tag schon Gebrauch einer solchen Station machen, die aber auch sehr anziehend und einladend war. Auf einem großen Bildschirm war Wasser zu sehen, das man durch das Bewegen seines Körpers verändern konnte. Das machte unseren Kindern riesen Spaß.

legolandninjago1-4-2017-10.jpg

Bevor wir also zur eigentlichen Attraktion kamen, mussten wir in vier Räumen bzw. Gängen warten. So lange zog sich an diesem Tag die Schlange. Was uns auffiel, war die Schwüle in diesen Gängen. Die Luft stand sehr. Am 31.3. hatte es etwa 22 Grad Außentemperatur. Wie wird das im Hochsommer dort sein? Klimaanlagen oder andere Lüftungen konnten wir nicht erkennen.

legolandninjago1-4-2017-7.jpg

Und dann waren wir endlich an der Reihe. Es handelt sich dann auch noch um einen Art Warteraum, aber in diesem wurde an Bildschirmen erklärt, wie das Fahrgeschäft funktionierte. Durch Handbewegungen bekämpft man nämlich in dieser 4D-Attraktion verschiedene Gegner. Am Ende dieses Raumes bekommt jeder Besucher dann auch die dafür notwendige 3D-Brille, die am Ausgang dann wieder abgegeben wird.

Nach diesem Raum kamen wir zu dem Fahrgeschäft. Auch dort mussten wir uns noch etwas gedulden. Währenddessen bekamen wir zweimal mit, dass sich Kinder an den Absperrgittern weh getan haben. Anscheinend hatten diese Kinder ihren Kopf in der Nähe der Gitter, als diese sich schlossen. Vielleicht sollte man die Gitter so gestalten, dass sie sich bei Widerstand öffnen. Unsere Kinder wissen von anderen Fahrgeschäften und Freizeitparks, dass man Abstand davon halten soll, wenn sich diese schließen.

legolandninjago1-4-2017-11.png

Und dann saßen wir endlich in einem der roten Wägen und trainierten während der Fahrt unsere Ninjago-Fähigkeiten, die Kontrolle der Elemente Feuer, Blitz, Eis und Erde. In einen Wagen passen vier Personen. Vorn sieht man auf einer Anzeige, wie viele Punkte man erreicht. Nur durch die Bewegung unserer Arme und Hände schossen wir mit Lichtblitzen, Eisfontänen etc., was riesengroßen Spaß machte. Auch unsere Jüngste mit vier Jahren war mit Eifer bei der Sache und erzielte viele Punkte. Sehr gut gefielen uns auch die verschiedenen Effeklte während der Fahrt. So bließ uns manchmal ein Wind an, mal wurde es hell, mal fuhren wir durch Nebel. Ein wirklich tolles Erlebnis! Am Ende der Fahrt wird man vom großen Schlangenmeister angegriffen, den wir zusammen natürlich erfolgreich besiegt haben.

legolandninjago1-4-2017-12.jpg

Nach dem Aussteigen läuft man an der Fotostation vorbei, wo man ein auf der Fahrt aufgenommenes Foto kaufen kann. Und wie auch bei anderen Attraktionen im Legoland geht man auch hier durch einen Laden, in dem man thematisch passende Artikel kaufen kann.

Am liebsten wären wir sofort noch einmal mit dem Ninjago The Ride gefahren, aber wir hatten keine Lust auf nochmaliges Anstellen und Warten. Wir fuhren lieber mit anderen Attraktionen, an denen wir kürzere Wartezeiten hatten. So konnten wir an diesem Nachmittag noch mit den beiden Achterbahnen im Land der Ritter fahren, mit dem Piratenschiff, dem Zug, dem Flying Ninjago, der Pferdchenbahn, dem Bärenkarussell, und den Führerschein haben unsere Töchter auch noch gemacht.

legolandninjago1-4-2017-9.jpg

Auch in diesem Jahr werden wir wieder einige Tage im Legoland verbringen und wir freuen uns schon auf eine weitere Fahrt im neuen 4D-Fahrgeschäft. Eine richtig tolle Attraktion, die wir bestens empfehlen können. Auch der Außenbereich ist einfach klasse gestaltet und man hat dort viele Spielmöglichkeiten. Was wir auch toll finden ist, dass das Legoland hiermit eine weitere Attraktion für schlechtes Wetter dazugewonnen hat.

Vielen Dank an das Legoland und an Bayerisch-Schwaben, die uns diesen tollen Nachmittag ermöglicht haben!

Wir waren dann mal auf Korfu!

Wir waren dann mal auf Korfu!

korfu2016-1.jpg

Wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, kamen die letzten Enträge hier eher sporadisch, was aber nicht daran lag, dass ich im Stress war… Wir haben zwei wundervolle Wochen auf der griechischen Insel Korfu verbracht. Nach Rhodos und Kreta ist das nun die dritte griechische Insel, die wir bereist haben, und wir sind immer noch total beeindruckt von diesem einzigartigen Fleckchen auf unserer Erde.

korfu2016-2.jpg

Falls es euch interessiert, wie es auf Korfu war und was wir als Sehenswürdigkeiten empfehlen können, lasst es mich bitte per Kommentar wissen, dann kann ich euch in weiteren Posts über Korfu erzählen.

korfu2016-3.jpg

Für uns geht morgen leider der Alltag wieder weiter, denn auch hier in Bayern enden die Sommerferien. Wir hätten gerne noch viel, viel länger den Sommer genossen. In diesem Jahr hatten wir alle den Eindruck, dass die Ferien noch viel schneller als sonst vergangen sind. Wir haben jede Minute der Ferien genossen und werden uns dieses Gefühl auch mit in den Alltag nehmen. Wir werden mehr genießen, den Augenblick schätzen und uns weniger stressen lassen.

Unser Kindergeburtstag im Mühlenmuseum in Thierhaupten

Unser Kindergeburtstag im Mühlenmuseum in Thierhaupten

Unsere mittlere Tochter, die Ende Mai 7 wurde, hatte sich auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Kindergeburtstag gewünscht. Und so feierten wir Mitte Juni in und an einer alten Mühle.

Am frühen Nachmittag packten wir also 9 Kinder in unsere Autos und machten uns auf nach Thierhaupten, was von uns etwa 30 Autominuten entfernt ist. Leider meinte es das Wetter anfangs nicht gut an diesem Tag. Es war mittags ziemlich frisch und es regnete in Strömen, als wir uns bei uns zu Hause trafen. Aber mit festen Schuhen und Jacken ging es dann auf zum Mühlenmuseum.

Vor der Mühle machten wir erst einmal ein Gruppenfoto und warteten dann kurz auf die nette Dame, die mit uns den Nachmittag gestalten würde. Die Mühle in Thierhaupten ist sehr alt, hat einen wunderschönen Garten mit riesengroßer Wiese und liegt idyllisch an einem Fluss.

martamühlengeb11-6-2016-1.jpg

Der Geburtstag fing im Mühlen-Märchenstadel gegenüber der Mühle an.  Das  Geburtstagskind wurde begrüßt und durfte den geheimnisvollen Märchenstadel öffnen. Zunächst sah man drinnen nichts, aber als sich die Augen daran gewöhnten, tauchte man in eine Märchenwelt ein. Man fühlte sich in die Vergangenheit zurückversetzt, denn in dem Stadel gibt es alte Arbeitsgeräte, Leiterwagen, einen verwunschenen Spiegel, ein Bett, das mit rotem Samt ausgelegt ist, Stoffmäuschen, die aus verschiedenen Ritzen spitzeln und einige Bänke, auf denen wir Platz nahmen. Die Mühlenführerin erzählte uns wunderschöne Mühlenmärchen und bezog die Kinder wunderbar mit ein. Ein wirklich tolles Erlebnis, auch für mich und meinen Mann! Dann erzählte die Dame uns noch von einem Müller, der vor 100 Jahren in Wirklichkeit die Mühle gegenüber des Märchenstadels betrieben hatte und der 11 Kinder hatte. Auf diesen Spuren ging es jetzt hinüber ins Mühlengebäude. Es regnete immer noch, aber das machte ja nichts aus, weil wir nur kurz die Straße überqueren mussten.

In der Mühle, die mehrere Stockwerke hat, erfuhren wir alles Mögliche über die Müllersfamilie, die dort vor 100 Jahren lebte und arbeitete.

martamühlengeb11-6-2016-2.jpg

Wir sahen die Schlafzimmer der Müllersleute und die beiden Jungen- und Mädchenschlafzimmer. Da staunten unsere Kinder nicht schlecht, auf welch engem Raum die Müllerskinder damals schlafen mussten. Wir durften vieles anfassen, durften Mehl wie in der Steinzeit mit einem Stein mahlen und Mehl wie vor 100 Jahren mahlen. Das ging ganz schön in die Arme, aber unsere Kinder und ihre Freundinnen waren total begeistert, als sie sahen, dass wirklich Mehl aus ihren gemahlten Körnern kam. Es machte so viel Spaß, dass sie gleich gar nicht mehr mit der Mehlproduktion aufhören wollten. Die Führerin erzählte uns in der Mühle noch viele, viele Dinge über das Leben von vor 100 Jahren und die Kinder saugten all dieses Wissen mit staunenden Augen auf.

martamühlengeb11-6-2016-3.jpg

Inziwschen hatte der Regen aufgehört und die Sonne strahlte. Genau richtig, denn nun ging es in den wundervollen Mühlengarten.

Dort wartete auf uns schon ein am Vormittag beheizter Ofen wie bei Hänsel und Gretel. Außerdem war eine Menge Teig vorbereitet, der nun von den Kindern verarbeitet werden durfte. Es entstanden Fladen, Blumen, Schlangen, ja, sogar ein Meerschweinchen. Die Kunstwerke wurden mit Schmand, Mohn, Sesam, Kürbiskernen, Sonnenblumenkörnern etc. belegt und dann ging es in den Ofen. Den Kindern machte diese Arbeit riesen Spaß und auch wir Erwachsenen machten unsere eigenen leckeren Fladenbrote.

martamühlengeb11-6-2016-6.jpg

Während die Brote im Ofen waren, erkundeten wir den tollen Mühlengarten. Da das Wetter nun sonnig und warm war, verzichteten wir auf Jacken und spielten rund um die Mühle. Besonders begeistert waren die Kinder von der Weidenhöhle und dem Barfußpfad, aber auch von der riesengroßen Spielwiese.

martamühlengeb11-6-2016-5.jpg

Und dann wurde mit großen Augen geschaut, wie die Brote wohl aus dem Ofen kommen würden. Außerdem war ja auch der Hunger nun schon sehr groß, weil es auf der Wiese herrlich nach frisch gebackenem Brot duftete.

martamühlengeb11-6-2016-4.jpg

Und so sahen dieleckeren  Kunstwerke aus:

martamühlengeb11-6-2016-7.jpg

In der Nähe des Ofens gibt es einen schönen Sitzplatz mit mehren Biertischgarnituren und Überdachung. Die Getränke waren im Mühlengeburtstagspreis inklusive, ebenso wie das Brot. Ich hatte noch Tomaten, Karotten, Gurken, verschiedenen Käse, verschiedene Würstchen usw. mitgebracht. So machten wir nun ein tolles Picknick mit unserem selbstgebackenen Brot. Einiges an Brot mussten die Kinder dann noch nach Hause nehmen, denn wir hatten mehr als genug gebacken.

Anschließend gab uns die nette Dame von der Mühle noch Körbe voll mit Spielzeug. Und so verbrachten wir noch einige Zeit auf der Mühlenwiese mit Seilspringen, Ballspielen, Frisbeespielen usw.

Es war ein wunderschöner Kindergeburtstag, der allen wahnsinnig gut gefallen hat und für uns Erwachsene ebenso ein großes Erlebnis war. Die Dame von der Mühle ist sehr nett und hat eine wunderschöne, kindgerechte Führung gemacht. Wir kommen auf alle Fälle wieder, denn unsere Töchter waren genauso begeistert w ie wir und unsere kleinen Gäste. Beim nächsten Mal werden wir dann vielleicht dort unser eigenes Müsli herstellen oder Papier schöpfen oder aber, weil es so schön war, nochmal Brot backen.

Auf dem Gipfel: Der Krippenstein – Dachstein

Auf dem Gipfel: Der Krippenstein – Dachstein

dachsteinmai2016-10.jpg

Unser Tag auf dem Dachstein, über den ich euch schon in zwei weiteren Posts berichtet habe, endete mit eine tollen Zeit oben auf dem Gipfel im tiefen Schnee.

dachsteinmai2016-9.jpgWir hatten oben herrliches Wetter und genossen die Zeit im Schnee und in der Sonne. Ein bisschen wanderten wir noch durch den Schnee, machten Schneebälle, genossen die gigantische Aussicht und staunten über die meterhohen Schneewände.

dachsteinmai2016-8.jpg

Oben auf dem Gipfel gibt es auch ein Restaurant mit tollen Panoramafenstern. Wir machten es uns aber lieber mit unserer Brotzeit draußen auf den Bänken gemütlich und tankten noch etwas Sonne, bevor es mit der Gondel wieder zurück nach unten ging.

dachsteinmai2016-11.jpg

Ein Auflug zum Dachstein ist wirklich mehr als empfehlenswert. Unsere Kinder sind nun 4, 7 und 9 Jahre alt und hatten an diesem Tag sehr viel Spaß. Auch die schneebedeckten Wanderwege auf dem Gipfel waren für unsere Töchter sehr gut machbar. Für uns ist es immer wieder ein schönes Erlebnis, im Früh- oder Hochsommer mitten im Schnee zu stehen. So waren wir letztes Jahr bei Temperaturen um die 37 Grad im Hochsommer im Schnee auf dem Stilfser Joch. Auch dort ist es einfach toll!

Wart ihr auch schon mal im Sommer im Schnee? Wenn nicht, müsst ihr das unbegindt mal machen!