Coralie Ferreira: Regenbogenkuchen. 30 einfache Rezepte für farbenfrohes Backwerk

Coralie Ferreira: Regenbogenkuchen. 30 einfache Rezepte für farbenfrohes Backwerk

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Wie oft sucht man gerade für Kindergeburtstage nach Rezepten für außergewöhnliche Kuchen und Torten. Nun habe ich für die nächste Zeit und für viele Feiern und Gelegenheiten tolle neue Rezepte.

Coralie Ferreiras Backbuch „Regenbogenkuchen. 30 einfache Rezepte für farbenfrohes Backwerk“ sprach mich optisch gleich an, sieht man doch auf dem Cover einen knallbunten Kuchen. Hinten auf dem Cover ist eine wunderschöne Beerentorte mit vielen Schichten in tollen Lilatönen abgebildet.

Nach einer Einleitung findet man im Buch eine Anleitung, wie Regenbogenkuchen im allgemeinen gemacht werden. Dann gibt es 30 verschiedene Rezepte wie „Regenbogentorte mit Kokos, Mango und Passionsfrucht“, „Regenbogentorte mit schwarzem Matcha und Sesam“, „Regenbogen-Marmorkuchen“, „Roter Kuchen mit Frischkäsecreme“, aber auch Kleingebäck und Desserts in Regenbogenfarben wie „Gefüllte Regenbogencookies“, „Regenbogenbaiser“, „Regenbogen-Schichtdessert“ oder „Regenbogen-Macarons“. Es ist also wirkich für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Rezepte sind sehr gut beschrieben. Auf einer Seite ist der Kuchen abgebildet, auf der anderen Seite findet man das Rezept, eine Zutatenliste, aber auch Informationen zur Zubereitungszeit, für wie viele Personen das Rezept geeignet ist etc.

Nun freue ich mich schon sehr darauf, einige dieser Rezepte, die alle sehr lecker klingen, auszuprobieren. Nächsten Monat steht nämlich schon wieder ein Kindergeburtstag an.

Allerdings muss man für diese Kuchen schon etwas Zeit aufbringen, da ja jede einzelne Farbschicht einzeln gebacken werden muss. Aber ich denke, dieser Aufwand lohnt sich für spezielle Feiern schon und die Augen der Gäste werden sicherlich groß sein beim Anblick dieser Kunstwerke.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Deswegen vergebe ich volle Punktzahl: fünf Sternchen!

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Verena Griebert-Schröder und Franziska Muri: Meine allerschönsten Rauhnächte. Das persönliche Tagebuch für die Zeit zwischen den Jahren

Verena Griebert-Schröder und Franziska Muri: Meine allerschönsten Rauhnächte. Das persönliche Tagebuch für die Zeit zwischen den Jahren

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Die Rauhnächte, diese geheimnisvollen Nächte zwischen den Jahren, sind etwas ganz Besonderes. Scheinen sie in den letzten Jahren immer mehr in Vergessenhait geraten zu sein, so interessieren sich heute wieder viele Menschen für diese Nächte. Unzählige Bücher darüber gibt es zur Zeit in Buchhandlungen. Ein ganz besonderes Buch über diese Zeit ist dieses Tagebuch für die Zeit zwischen den Jahren.

Ich habe mich sofort für dieses Werk interessiert, weil es nicht nur ein Ratgeber für die Rauhnächte ist, sondern weil es sehr viel Platz bietet, seine eigenen Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken zu dieser Zeit zu notieren.

Das Buch ist in einer sehr schönen, gut lesbaren Sprache geschrieben. Wunderschöne Illustrationen machen das Lesen zu einem Genuss.

Nach einer Einleitung zum Thema „Neue Kraft und Inspiration“ findet man drei Kapitel, die über die Rauhnächte im Allgemeinen informieren. Besonders schön fand ich das Rauhnächte-Krafttierorakel. Im Anschluss daran ist je ein Kapitel den zwölf Rauhnächten gewidmet. Auf der ersten Seite dieser Kapitel findet man das Datum der Rauhnacht und die Information, welchem Monat des kommenden Jahres die jeweilige Rauhnacht entspricht. Dann folgen Impulse aus dem Meditationsbild, Erklärungen zu Traditionen und Bräuchen. Auf den nächsten Seiten findet man jeweils Inspirationen für sein persönliches tägliches Ritual und eine Seite zum Eintragen, welcher der erste Impuls am Morgen war, ob man etwas geträumt hat oder wie sich sein persönliches Krafttier gezeigt hat. Außerdem findet man jeweils Seiten, auf denen man notieren kann, welche fünf Dinge heute gut waren oder was einem heute wichtig ist. Am Ende des Buches ist ein Kapitel dem 6. Januar und dem Start ins Neue Jahr gewidmet.

Ein wirklich wundervolles Buch für alle, die sich für die Rauhnächte interessieren und die Rituale und Meditation lieben. Ich kann dieses Buch bestens weiterempfehlen und vergebe volle Punktzahl: fünf Sternchen!

 

 

Martin Thomas Pesl: Das Buch der Schurken

Martin Thomas Pesl: Das Buch der Schurken

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Unzählige Bücher über grausame, ungerechte Menschen, über Egoisten, Rachsüchtige und alle möglichen Schurken habe ich schon gelesen. In der Weltliteratur gibt es davon ja so viele… Deswegen war ich sehr auf Martin Thomas Pesls Werk  mit dem Titel „Das Buch der Schurken“ gespannt.

Schon der Klappentext weckte mein Interesse für dieses Buch und auch das Buchcover gefiel mir sehr gut. Es ist ganz schlicht gehalten. Auf weißem Hintergrund sieht man einen schwarzen Zylinder, eine Maske und einen Schnurrbart. Das Gesicht der Person existiert scheinbar nicht. Ich finde dieses Cover sehr passend zum Inhalt des Buches.

Ich habe das Buch, das in einer einfachen, sehr gut lesbaren Sprache geschrieben ist, einfach von vorn nach hinten gelesen. Es wäre aber durchaus auch denkbar, querbeet zu lesen, je nachdem, für welche Art von Schurken man sich interessiert. Es werden hier Männer und Frauen aus der Weltliteratur beschrieben: Gierige, Rachsüchtige, Despoten, Berserker, Egoschweine, Erziehungsberechtigte, fatale Frauen, Psychopathen, Ungreifbare, verrückte Wissenschaftler, Über- und Unterirdische und Könige des Verbrechens, wie es das Inhaltsverzeichnis verrät. Viele dieser Figuren sind sicherlich einer großen Leserschar bekannt, wie z.B. Graf Dracula, Fräulein Rottenmeier, Hannibal Lecter, Jean-Baptiste Grenouille, Dr. No, Frankenstein oder Hagen von Tronje.

Bei jeder Figur findet man am Anfang eine Zeichnung und Informationen zum Autor, zum Titel des Werks, Erscheinungsjahr der Originalfassung, ein Zitat aus dem Buch etc.

Sehr nett finde ich die Schurkenrangliste hinten im Buch, in die man seine persönlichen Schurken eintragen kann.

Das Buch ist sehr informativ. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde es sicherlich immer mal wieder zur Hand nehmen. Es enthielt auch Beschreibungen von Schurken, die ich bisher nicht kannte und über die ich nun gerne lesen möchte. Auch regte mich das Buch dazu an, wieder einmal einen Klassiker zur Hand zu nehmen, den ich schon kenne, aber lange nicht mehr gelesen habe.

Ein richtig tolles Buch, das ich mir auch gut als Geschenk vorstellen kann. Ich kann es bestens weiterempfehlen und vergebe deswegen auch volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Emma Curtis: Dein perfektes Leben

Emma Curtis: Dein perfektes Leben

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Ich lese sehr gerne Thriller. Emma Curtis‘ „Dein perfektes Leben“ hat mich schon vom Klappentext her sehr angesprochen. Auch das Buchcover passt perfekt zu einem Thriller. Der Titel ist blutrot aufgedruckt. Der Hintergrund sieht aus wie eine düstere, regennasse Fensterscheibe.

Das Buch zieht einen beim Lesen sofort in seinen Bann und ich konnte es kaum mehr aus den Händen legen, so spannend und schockierend war es. Die Sprache der Autorin lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Mit Personen und Handlungsorten findet man sich bestens zurecht. Man ist sofort mitten in der Geschichte und fühlt und zittert mit.

Vicky Seagrave ist Lehrerin in Elternzeit, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ihre beste Freundin Amber wohnt nicht weit entfernt. Eines Tages begeht Vicky einen folgenschweren Fehler, der ihr Leben komplett verändert. Vicky scheint endlich das Traumhaus für sich und ihre Familie gefunden zu haben. Amber nimmt für sie einen Besichtigungstermin in diesem Haus wahr. Da Vicky es aber vor Neugier nicht aushalten kann, lässt sie ihr schlafendes Kleinkind Josh allein zu Hause zurück und begibt sich auch zu dem Besichtigungstermin des neuen Hauses, das nicht weit entfernt ist. Als sie wieder nach Hause kommt, erwischt sie einen Einbrecher, der ihren kleinen Jungen auf dem Arm hält. Glücklicherweise bekommt sie das Kind gesund zurück, der Einbrecher flieht, aber von nun an muss Vicky mit einer Lüge leben und verstrickt sich immer weiter. Außerdem geschehen von da an seltsame Dinge und es scheint so, als hätte es jemand auf Vicky und ihre Familie abgesehen.

Sehr interessant finde ich auch, dass der Thiller auf zwei Ebenen erzählt wird. Einmal spielt er in der Gegenwart und wird aus Sicht von Vicky erzählt. Dann gibt es noch die Perspektive, die in der Vergangenheit spielt und in der es um ein 10jähriges Mädchen namens Kayla geht, das bei Pflegeeltern aufwuchs, weil seine Mutter, eine Prostituierte, an einer Überdosis starb. Wie die beiden Ebenen zusammenhängen wird hier natürlich nicht verraten.

Ein wirklich toller Thriller, den ich bestens weiterempfehlen kann und dem ich volle Punktzahl gebe: fünf Sternchen!

 

Gabor Laczko: Der Berg, der nie bestiegen wurde

Gabor Laczko: Der Berg, der nie bestiegen wurde

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Gabor Laczkos Buch „Der Berg, der nie bestiegen wurde“ sprach mich schon optisch sehr an. Das Buchcover ist ganz in Pastellfarben gehalten, Mintgrün herrscht vor. Auf dem Gipfel eines fliederfarbenen Berges steht eine Person.

Auch den Klappentext fand ich sehr interessant. Deswegen war ich sehr auf dieses Buch gespannt.

Es ist ein schönes, tiefgründiges Werk in einer gut lesbaren Sprache. Der Autor zieht einen beim Lesen sofort in den Bann und oft muss man das Buch zur Seite legen, denn vieles ist emotional und macht nachdenklich. Manches geht einem sehr nah, vor allem auch, weil die Erzählung autobiographische Züge des Autors trägt.

Der kleine Béla, eine fiktive Figur, wird mitten im Zweiten Weltkrieg in Ungarn geboren. Sein Vater ist im Krieg. Schon als kleiner Junge muss er mit seiner Mutter aus Ungarn fliehen, erlebt dabei die Gräuel des Krieges und die grausamen Taten im KZ Mauthausen mit. All dies verfolgt Béla sein ganzes Leben.

Da alles so authentisch erzählt wird, erlebt man beim Lesen alles hautnah mit und ist einfach nur erschüttert: die Situation der politisch unterdrückten Ungarn, die Heimatlosigkeit unzähliger Menschen, die erschreckenden Gräueltaten während des Krieges etc.

Das Buch ist aber auch eine Suche nach dem Sinn des Lebens, eine Suche nach dem Berg, der nie bestiegen wurde, wie es der Titel schon sagt. Zeitlebens sucht Béla nach diesem Berg. Ob er ihn gefunden hat, möchte ich nicht vorwegnehmen.

Interessant fand ich auch den Weg des erwachsenen Béla. So lebt er einige Zeit als Jesuit, tritt dann wieder aus dem Kloster aus, arbeitet u.a. als Bankdirektor. Ein sehr facettenreiches Leben und eine wirklich schöne Lektüre, die ich bestens weiterempfehlen kann.

Ich vergebe diesem interessanten, aber auch sehr ergreifendem Buch volle Punktzahl: fünf Sternchen!