Daniela und Tobias Gronau: Das große Mix Kochbuch. Über 100 Rezepte für den Thermomix

 

Daniela und Tobias Gronau: Das große Mix Kochbuch. Über 100 Rezepte für den Thermomix

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Ich koche täglich und verwende dazu hin und wieder auch den Thermomix, wenn es mal schnell gehen soll. Deswegen war ich sehr auf Daniela und Tobias Gronaus Buch „Das große Mix Kochbuch. Über 100 Rezepte für den Thermomix“ gespannt.

Nun habe ich inzwischen schon einige Gerichte ausprobiert und ich muss sagen, ich bin begeistert, weil alles super gelungen ist und geschmeckt hat und weil ich durch dieses Buch auch mal Gerichte gekocht habe, die ich noch nie zubereitet hatte.

Im Buch findet man nicht nur Rezepte, sondern am Anfang auch Wissenswertes über den Thermomix, so z.B. werden die Bestandteile des Geräts beschrieben, wie man optimal dampfgart, wie man den Mixtopf am besten reinigt etc. Das alles war nichts Neues für mich, ich habe es aber trotzdem durchgelesen. Für Anfänger mit dem Thermomix sind diese Seiten aber sicherlich hilfreich.

Der Rezeptteil ist in verschiedene Sparten unterteilt: Fingerfood, Salate, Suppen, Fleisch, Fisch, Vegetarisches, Veganes, herzhaftes Gebäck, Aufstriche, Partyrezepte, Nachtisch, süßes Gebäck, Getränke und Mitbringsel. Hier findet also bestimmt jeder sein Lieblingsgericht. Bei den Rezepten selber ist auf einer Seite jeweils das fertige Gericht abgebildet, auf der anderen Seite findet man eine sehr ausführliche Beschreibung des Rezepts. Hier kann also wirklich überhaupt nichts schiefgehen, wenn man Schritt für Schritt vorgeht. Auch Anfänger werden bestimmt keine Probleme mit den Rezepten haben. Sehr gut finde ich, dass gleich oben nach dem Namen des Gerichts die Zubereitungszeit angegeben ist. Und links in einer Spalte findet man dann eine Zutatenliste. Die Gerichte sind für vier Personen berechnet.

Wir haben nun schon einges ausprobiert und auch meine Kinder haben mir oft begeistert geholfen. Besonders geschmeckt haben uns der schnelle Rührkuchen für Kinder, die Karamellbrownies, die Kichererbsencreme, die Kräuterkäsespätzle, die Gnocchi mit Tomaten-Ricotta-Soße, die gebratenen Nudeln mit Schweinefilet und die Gulaschsuppe.

Ein richtig tolles Buch, das ich bestens weiterempfehlen kann und dem ich volle Punktzahl gebe: fünf Sternchen! Wir werden immer wieder etwas daraus kochen!

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Gunnar Homann: Sabbatical

 

Gunnar Homann: Sabbatical

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Titel und Klappentext von Gunnar Homanns „Sabbatical“ fand ich sehr interessant. Ich war sehr gespannt darauf, was der Lehrer Viktor Hoffmann, der Protagonist in diesem Buch, alles in seinem Auszeit-Jahr erleben würde.

Auch das Buchcover finde ich sehr ansprechend und völlig passend zum Titel des Romans: Man sieht zwei Männer auf dem Dach eines orange-weißen Bullys sitzen. Im Hintergrund ist das Meer zu sehen.

Leider war ich dann aber vom Inhalt des Buches enttäuscht. Ich hätte mir mehr erwartet. Einmal wäre es interessant gewesen, nicht nur über die ersten beiden Wochen des Sabbaticals zu erfahren und zweitens fehlte mir beim Lesen irgendwie die Tiefe.

Die Sprache im Roman ist einfach und sehr gut lesbar, mit Personen und Handlungsorten findet man sich gleich bestens zurecht. Nur irgendwie fehlte mir die Spannung, die Handlung plätscherte einfach so dahin und die Personen verhielten sich kindisch.

Im Grunde geht es in diesem Buch nur um ein paar Tage in einem Kunstworkshop in Frankreich. Viktor springt kurzerhand ein, als sein Kollege Joachim Brettschneider einen Kunstkurs besuchen möchte, den eine Frau leitet, in die Joachim sehr verliebt ist. Viktor ist zwar nicht gerade begeistert, fährt aber Joachim zuliebe mit und ahnt noch nicht, dass auch Professor Herbst an diesem Workshop teilnehmen wird, der Viktor die Frau ausgespannt hat. Viktor ist also nicht gerade begeistert, als er diesen Mann dort trifft…

Für mich wirkte alles sehr gekünstelt und oberflächlich. Trotzdem habe ich zu Ende gelesen. Vielleicht hatte ich aufgrund des Titels etwas anderes erwartet. Meiner Meinung nach passt der Titel auch leider nicht zum Buch.

Ich vergebe insgesamt zwei Sternchen, weil die Sprache in diesem Buch gut lesbar war und ich es doch geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Inhaltlich hat es mir leider nicht gefallen, aber Geschmäcker sind ja verschieden.

 

Claus Mikosch: Senor Gonzalez und der Garten des Lebens

Claus Mikosch: Senor Gonzalez und der Garten des Lebens

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Bei Claus Mikoschs Buch „Senor Gonzalez und der Garten des Lebens“ stach mir das Buchcover sofort ins Auge. Auf beigefarbenem Hintergrund sieht man eine schöne Zeichnung mit einem alten  Mann, der in einem Garten steht. Man sieht einen gelben Schubkarren, einen Baum im Hintergrund, eine Tomatenpflanze und einen Kürbis. Alles scheint auf das Wesentliche reduziert zu sein.

Und genau um das geht es auch in diesem wunderschönen Buch. In einer Welt voller Stress und Hektik, in der jeder nur noch schnell seinen übervollen Terminkalender abarbeitet, geht der Blick auf das Wesentliche leider immer mehr verloren. Achtsamkeit, Genügsamkeit und Gelassenheit scheinen immer weniger Menschen zu besitzen. Und gerade diese Werte sind doch im Leben so wichtig.

Senor Gonzalez öffnet nicht nur dem Protagonisten Niklas die Augen für diese wichtigen Eigenschaften, sondern auch dem Leser.

Das Buch ist in einer einfachen, bestens verständlichen und sehr gut lesbaren Sprache geschrieben. Mit Personen und Handlungsorten findet man sich gleich zurecht und ist schon nach wenigen Zeilen mitten in der Geschichte.

Niklas ist Anfang 30 und gerade arbeitslos geworden. Da beschließt er, eine Auszeit in Andalusien zu nehmen und über sein Leben nachzudenken. In Spanien begegnet er dem alten Gärtner Senior Gonzalez, der in einfachen Verhältnissen lebt und in seinem Garten Gemüse auf traditionelle Art und Weise anbaut. Niklas beginnt dem alten Mann im Garten zu helfen und lernt dabei nicht nur Wichtiges über den natürlichen Anbau von Obst und Gemüse, sondern über Werte wie Achtsamkeit, Gelassenheit und Genügsamkeit.

Ein wunderschönes Buch, das zum Nachdenken anregt und das ich bestens weiterempfehlen kann. Ich vergebe volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Jörg Homering-Elsner: Polizei überwältigt Stofftier. Kurioses aus der Presseschau

Jörg Homering-Elsner: Polizei überwältigt Stofftier. Kurioses aus der Presseschau

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Ein richtig witziges Buch, das die Lachmuskeln strapaziert, ist Jörg Homering-Elsners „Polizei überwältigt Stofftier. Kurioses aus der Presseschau“.

Schon das Buchcover, auf dem ein Teddybär in Handschellen zu sehen ist, und der Titel haben mein Interesse sofort geweckt. Und ich muss sagen, ich fand dieses Taschenbuch, das man immer mal wieder zwischendurch zur Hand nehmen kann, äußerst amüsant.

Auch das Querformat des Buches finde ich recht praktisch. Das Buch liegt gut in der Hand.

Auf jeder Seite ist ein Ausschnitt aus der gedruckten Presse zu finden, sei es ein Bild, eine Überschrift oder ein ganzer Artikel. Man kann oft kaum glauben, das so etwas Witziges wirklich in der Zeitung zu finden ist.

So geht ein Beamter sechs Jahre nicht zur Arbeit und keiner merkt es. Ein Betrunkener versucht ein Schlauchboot per Mund-zu-Mund-Beatmung wieder zu beleben. Die Feuerwehr befreit einen Azubi aus Vanillepudding. In Stellenanzeigen werden Biertrinker in Vollzeit oder Bauchzeichner gesucht…

Ein richtig witziges Buch, das ich bestens weiterempfehlen kann. Ich gebe volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Kerry Egan: Leben. Von Sterbenden lernen, was zählt

Kerry Egan: Leben. Von Sterbenden lernen, was zählt

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Wie oft gehen wir gehetzt durchs Leben und nehmen viele Dinge nicht richtig wahr. Wer nimmt sich schon die Zeit, das kräftige Grün eines Blattes genauer zu betrachten, die Tautropfen, die vielleicht darauf zu entdecken sind…?

Ein solches Blatt, auf dem noch ein kleineres Blatt liegt, ist auf dem Buchcover von Kerry Egans „Leben. Von Sterbenden lernen, was zählt“ zu sehen. Ich fand das Buchcover schon auf den ersten Blick sehr ansprechend. Aber nach dem Lesen dieses sehr ergreifenden, aber äußerst interessanten Buches, betrachtet man das Cover mit anderen Augen. Denn nach der Lektüre ist einem wieder einmal klar, wie wertvoll das Leben ist und dass man sich Zeit nehmen und mit offenen Augen durch die Welt gehen sollte.

Die Autorin Kerry Egan arbeitet als Seelsorgerin im Hospiz und begleitet Sterbende in ihren letzten Monaten, Wochen, Tagen oder auch Stunden. Dabei führt sie mit ihnen sehr tief gehende Gespräche und erfährt die unterschiedlichsten Lebensgeschichten. Es geht um Glück, Hoffnung, um Geheimnisse, die all zu lange gehütet wurden, um unausgesprochene Worte, um Reue, Trauer und die Liebe.

Die Geschichten gehen einem beim Lesen sehr nah. Und auch wenn die Sprache im Buch einfach und eigentlich recht flüssig lesbar wäre, ist es nicht möglich, das Buch einfach so mal auf die Schnelle zu lesen. Zu tief gehen die Geschichten und zu oft muss man über das eben Gelesene nachdenken. Auch ich habe das Buch immer wieder mal aus der Hand gelegt und nachgedacht.

Das Lesen dieses Buches macht dankbar und demütig. Es wird dem Leser deutlich, dass man leben soll, dem Leben einen Sinn geben soll und natürlich auch über den Tellerrand schauen soll. Man soll die Welt nicht nur schwarz-weiß sehen, sondern sie in all ihren Farben und Schattierungen wahrnehmen. So ist auch der Blick auf das Cover nach dem Lesen des Buches ein anderer. Auch wenn in diesem Buch Sterbende zu Wort kommen, so ist es doch ein Buch über das Leben, das man wirklich schätzen sollte.

Diesem wunderschönen Buch gebe ich volle Punktzahl: fünf Sternchen!